Die Zeit der Narren rückt immer näher: Der Vorfasnachts-Event «Füürball» wird bereits in gut drei Wochen, am Samstag, 4. Februar, ab 20 Uhr im Bahnhofsaal die Fasnachtssaison eröffnen.

Die «vier schöönschte Dääg» für alle Rheinfelder Fasnächtler starten dann ab Donnerstag, 23. Februar, mit den Wagenvernissagen, dem Aufhängen der Frau Fasnacht und der anschliessenden Beizenfasnacht mit mehreren Gastguggen, die am dritten Faissen zu Gast sein werden.

Fasnachtsdorf als Festmeile

Am Freitag, 24. Februar, folgt dann der beliebte Schnitzelbankabend in ausgesuchten Beizen. Erneut findet die Eröffnung der Rheinfelder Fasnacht auf dem Zähringerplatz statt, auf dem, über alle vier Tage hinweg, ein Fasnachtsdorf eingerichtet sein wird.

«Frau Fasnacht mehr ins Zentrum des Geschehens zu bringen, kam beim Grossteil der Feiernden letztes Jahr gut an. Sie wird also auch dieses Jahr das bunte Treiben wieder von der Bühne am Zähringerplatz mitverfolgen», begründet Béa Bieber, Präsidentin der Fasnachtsgesellschaft Rheinfelden, diesen Entscheid.

«Mit dem Fasnachtsdorf auf dem Zähringerplatz wollen wir ein gestärktes Zentrum der Festmeile schaffen, das auch Austragungsort von vielen Programmbausteinen ist», sagt Bieber.

Der Samstag, 25. Februar, gehört tagsüber dem Narrennachwuchs: Mit dem traditionellen Kinderumzug und der anschliessenden Kinderfasnacht dürfen die Kleineren ausgiebig feiern. Auch dieser Programmpunkt wird mit einem Gastauftritt der «Bieranjas» auf dem Zähringerplatz stattfinden.

Weiter geht es mit dem Guggenkonzert auf zwei Bühnen und im Rathausinnenhof mit anschliessendem Fackelumzug durchs dunkle Städtli. Zwölf Guggen aus der ganzen Schweiz und dem Ausland sind dafür gemeldet Guggen und diverse Kleinformationen spielen bei Freinacht in den Fasnachtsbeizen auf.

Wer hat die schönste Maske?

Um 24 Uhr findet bei der Colonia Libera Italiana di Rheinfelden die Maskenprämierung statt. Die Fasnachtsgesellschaft Rheinfelden freut sich besonders über alle, die mit Kostüm unterwegs sind und teilt mit: «Dabei sein ist alles – aber mitmachen macht noch viel mehr Spass».

Mit dem grenzüberschreitenden Umzug, der dieses Jahr von Deutschland aus nach Rheinfelden in die Schweiz führt und dem traditionellen Abschluss «Uusbrüelete» mit dem Verbrennen der Frau Fasnacht, findet die Fasnachtssaison am Sonntag, 26. Februar, abends ihren Abschluss.

«Durch die umgekehrte Umzugsführung freuen wir uns auf viele Umzugsteilnehmer, die auch für die  ‹Uusbrüelete› bei uns bleiben und bis dahin in unserem Fasnachtsdorf feiern», sagt Bieber. (az)