Laut der Sonntagszeitung haben die Organisatoren von Pegida Schweiz Unterstützung aus dem Ausland geholt. Gemäss Insidern sollen Anhänger der rechtsextremen Hooligan-Gruppe «Berserker Pforzheim» anreisen – angeblich als «Schlägertrupp gegen linke Störer».

Die deutschlandweit aktive Organisation marschierte bereits an mehreren Pegida-Demos in Süddeutschland auf. Zuletzt sorgten Anhänger der Gruppe für Schlagzeilen, als sie an einem Aufmarsch unter dem Motto Hooligans gegen Salafisten in Köln den Hitlergruss zeigten und massive Krawalle anzettelten. Seither stehen sie unter Beobachtung des deutschen Verfassungsschutzes, die Justiz ermittelt.

Der drohende Aufmarsch rechtsextremer Hooligans mobilisiert auch Pegida-Gegner aus Deutschland. Im Internet künden sich Autonome aus dem Raum Freiburg an. Sie rufen offen zu Gewalt auf: «Alle Seiten bereiten sich auf Riots vor. Basel muss brennen!»

Die Polizei steht vor einem schwierigen Einsatz. Sie hat jetzt den Nachrichtendienst des Bundes eingeschaltet. «Wir analysieren die Lage intensiv mit unseren Partnerbehörden», sagt Polizeisprecher Martin Schütz gegenüber der Sonntagszeitung. Zudem habe man in anderen Kantonen um Unterstützung gebeten: «Das Konkordat Nordwestschweiz ist für das Aufgebot angefragt worden.»

Die Pegida-Aktivisten lassen sich davon nicht beeindrucken. Unterdessen rufen sie zu weiteren unbewilligten Kundgebungen in Zürich, Bern, Aarau, Frauenfeld und Luzern auf.