Im Botanischen Garten der Universität Basel wachsen über 7 500 verschiedene Pflanzenarten – darunter auch ein jahrzehnte alter Kakaobaum. Dieser trägt regelmässig viele Früchte, von denen im Herbst 2015 rund 20 Stück geerntet wurden. Kakaofrüchte aus der Schweiz? Die werden natürlich zu Schokolade verarbeitet!

Diesen Gedanken setzte die «Rehmann Schokolade GmbH» in die Tat um, die in Basel St. Johann aussergewöhnliche Kakao-Spezialitäten herstellt. Die Früchte des Basler Kakaobaumes blieben also in der Stadt und wurden von Rehmann fermentiert, geröstet, gebrochen, geschält, gerieben und schliesslich conchiert. Aus 605 Gramm verwertbarem Rohkakao entstand am Schluss 2050 Gramm Basler Milchschokolade.

Diese aussergewöhnlichen «Schokopunkte» werden an der Museumsnacht vom 22. Januar 2016 im Botanischen Garten verkauft. Der Erlös geht an das Projekt «Dracula Forest Reserve» in Ecuador, dass von der Universität Basel begleitet wird. (iwi)