Das Gebiet um die Kaserne in Kleinbasel wurde am frühen Donnerstagabend grossräumig für den Verkehr gesperrt. Wie Telebasel auf seiner Webseite berichtet, waren mehrere Einsatzwagen der Basler Polizei sowie der Sanität vor Ort.

Als Grund für das Polizeiaufgebot gaben die Einsatzkräfte bei der Webergasse an, dass sich ein Mann in dem Gebiet befinden könnte, der zwei Tage zuvor von seiner Familie als vermisst gemeldet wurde.

Die Kantonspolizei gab später am Abend in einer Pressemitteilung bekannt, dass es sich bei dem Vermissten um einen 40-jährigen Schweizer handelt, der zuletzt in verschiedenen Lokalen nahe der Kaserne gesehen wurde. Er wird seit den frühen Morgenstunden am Sonntag, dem 7. Februar, vermisst.

Am frühen Donnerstagnachmittag, dem 11. Februar wurden deshalb mehrere Liegenschaften und Appartements in Basel an der Webergasse, der Orchsengasse und im Klingental durchsucht, doch der vermisste Mann konnte trotz Einsatz zweier Personensuchhunde nicht gefunden werden.

Der Sprecher der Basler Staatsanwaltschaft Peter Gill äusserte sich in einem Interview mit Telebasel zum Einsatz an der Webergasse: «Man hatte Hinweise darauf, dass der vermisste Mann das letzte Mal in diesem Gebiet gesehen worden ist. Darum wurde das Gebiet abgesperrt, verschiedene Räumlichkeiten wurden durchsucht.»

Es wurden mehrere Personen durch die Kriminalpolizei befragt, die eine Sonderkommission für die Ermittlungen bezüglich des Vermissten eingesetzt hat.

Der vermisste Danile Buess wird von der Kantonspolizei Basel-Stadt wiefolgt beschrieben: Er ist 40 Jahre alt, circa 180 Zentimeter gross, 65-70 Kilogramm schwer, hat eine schlanke Statur, eine tiefe Stimme, eine aufrechte Haltung und ein sicheres Auftreten.

Er hat hellbraune Haare (lang und gewellt, zu einem Pferdeschwanz gebunden), ein schmales, längliches Gesicht, blaue Augen, einen schmaler Mund, ein rundes Kinn, einen Dreitagebart, im linken Ohrläppchen trägt er ein Piercing und einen Ohrring, am Oberarm hat er ein Schlangenmotiv-Tattoo.

Zum Zeitpunkt seines Verschwindens trug er eine schwarze Kapuzenjacke und darüber eine schwarze Stoffjacke, ein schwarzes T-Shirt und eine schwarze Hose. Der Vermisste spricht Baseldeutsch.

Personen, die sachdienliche Hinweise über den Verbleib des Mannes geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft unter der Telefonnummer 061 267 71 11 in Verbindung zu setzen. (iwi)