Fussball
Aktualisiert am 23.02.12, um 07:59
 

Uli Hoeness rastet aus: «Wir sind hier doch nicht im Mädchen-Pensionat»

Bayern Manager Uli Hoeness zeigt sich nach der 0:1-Niederlage der Bayern gegen Basel sauer
Quelle: youtube.com
Zufriedenheit sieht anders aus: Bayern-Präsident Uli Hoeness war sauer nach der Niederlage gegen den kleinen FCB aus der Schweiz. Beim Interview nach dem Spiel holte er tief Luft, gab dem Rasen die Schuld und appellierte an die Journalisten.
 

Es war einer jener legendären TV-Auftritte von Bayern-Präsident Uli Hoeness: Nach dem sensationellen 1:0-Sieg des FC Basel hingen bei den Bayern die Köpfe. Sie waren geschockt – und sauer, wie Hoeness nach dem Spiel im Interview bewies: «Es macht keinen Sinn jetzt nach dem Spiel nach den Gründen zu suchen. Wir müssen nach vorne schauen. 1:0 ist ein Ergebnis, das für das Rückspiel alle Chancen öffnet», sprach Hoeness erst nüchtern und professionell.

Dann gibt der Bayern-Präsident dem holprigen Rasen Schuld: «Der Platz war für unsere technisch gute Mannschaft sehr schwierig zu spielen. Das kam unserem Gegner entgegen, der mit langen Bällen operiert. Damit sind wir sehr schwierig zurecht gekommen», so Hoeness, der optimistisch bleibt: «Ich mache mir überhaupt keine Sorgen, dass wir das im Rückspiel nicht schaffen können.»

«Scheiss Handschlag»

Auf die Frage einer «interessanten Szene», als Bayern-Star Frank Ribéry bei seiner Auswechslung seinem Trainer Jupp Heynckes den Handschlag verweigerte, meinte er: «Ach, hören Sie auf mit eurem Scheiss Handschlag. Jeeedes Mal dieser Handschlag. Es ist doch scheissegal, wenn ich auf mich und aufs Spiel sauer bin, dann geb ich halt keinen Handschlag. Sind wir denn hier im Mädchen-Pensionat?», so Hoeness.

Der «sky»-Journalist wehrt sich: «War das denn eine vorbildliche Reaktion?» Hoeness genervt: «Ach, hören Sie doch auf! Die regen sich auch auf. Wir diskutieren nur noch über alle Nebensächlichkeiten und nicht mehr über das Fussballspiel!»

Für Hoeness ist dann aber klar, was bei den Bayern besser werden muss: «Wir müssen jetzt wieder Ruhe in den Verein reinkriegen und an uns glauben.»

Nach den Fragen des Sport-Senders «sky» musste Hoeness noch zum SF-Interview antraben und bekam die gleichen Fragen gestellt. Er lehnte sich aber dabei nicht mehr so stark aus dem Fenster, obwohl er ebenfalls dem Rasen die Schuld gab und betonte, dass man nicht im «Mädchen-Pensionat» sei. (sha)

(az)
Börsengang

Zwei Schweizer verdienen mit Facebook-Börsengang Millionen Aktualisiert am 17.05.12, um 18:19 von Beat Schmid

Schwingen

Herbe Schlappe fürdie Nordwestschweizer Aktualisiert um 21:12 von Wolfgang Rytz

Weltmeisterschaft

Slowakei schafft die Sensation und schlägt Kanada Aktualisiert am 17.05.12, um 14:46

Griechenland

Ratingagentur Fitch senkt Bonität Griechenlands Aktualisiert am 17.05.12, um 20:47

Deutschland

Hertha holt Jos Luhukay als neuen Trainer Aktualisiert am 17.05.12, um 23:31

Leser-Empfehlungen auf Facebook
bz-Leser empfehlen: