Sadist

Nach Schlacht-Angebot: 7 Jahre Gefängnis für perversen Sadisten

Das Gericht entschied auf eine Gefängnisstrafe von 7 Jahren.

Das Gericht entschied auf eine Gefängnisstrafe von 7 Jahren.

Ein 53-jähriger Sadist aus dem Raum Winterthur, der eine Frau und deren Tochter im Internet zur Schlachtung angeboten hat, ist wegen versuchter Anstiftung zu vorsätzlicher Tötung, Gewaltdarstellungen und Pornographie schuldig gesprochen worden.

Das Winterthurer Bezirksgericht verurteilte ihn am Freitag zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren ohne Bewährung. Der Mann muss seinem Opfer zudem eine Genugtuung von 10'000 Franken zahlen und eine Therapie besuchen. Sein Anwalt meldete noch während der Urteilseröffnung Berufung an.

In einem Sado-Maso-Forum schrieb der Verurteilte im August 2010 im Namen einer damals 27-Jährigen, sie suche einen strengen Herren, der ihren Willen breche, sie malträtiere und sie zusammen mit ihrer Tochter schlachte und am Spiess brate.

39 Personen meldeten sich auf das Inserat. Zweien verriet der Verurteilte den richtigen Namen und die richtige Adresse des Opfers. Ein Mann reiste schliesslich von Bern nach Winterthur, um die Frau mitzunehmen. Weil sie ihm sofort die Türe vor der Nase zuschlug, hatte der Besuch keine Folgen.

Beim zweiten Interessenten, den der Verurteilte mit richtigem Namen und Adresse versorgte, handelte es sich um einen verdeckten Ermittler der Kantonspolizei. Im Oktober 2010 konnte der bekennende Sadist verhaftet werden.

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