Albisgüetli-Tagung

SVP kehrt zurück zur Tradition und lädt Bundespräsident ein

Albisgüetli-Tagung von 2011 mit der damaligen Bundepräsidentin Micheline Calmy-Rey (Archiv)

Albisgüetli-Tagung von 2011 mit der damaligen Bundepräsidentin Micheline Calmy-Rey (Archiv)

Nach einem Jahr Pause lädt die Zürcher SVP wieder den amtierenden Bundespräsidenten als Hauptredner an die Albisgüetli-Tagung ein. Für die diesjährige Tagung im Januar 2012 schaffte die SVP diese lange Tradition vorübergehend ab

Grund dafür war Eveline Widmer-Schlumpf (BDP), die bei ihrer ehemaligen Partei nach wie vor unerwünscht ist. Sie wäre zum Zeitpunkt der Albisgüetli-Tagung im Januar 2012 Bundespräsidentin gewesen, wurde von der SVP aber nicht eingeladen.

An ihrer Stelle hielt der ehemalige UBS-Chef Oswald Grübel die Hauptrede vor den Mannen und Frauen. Weil im kommenden Dezember nun voraussichtlich Ueli Maurer für ein Jahr zum Regierungsoberhaupt gewählt wird, kehrt die SVP zu ihrer Tradition zurück.

Es sei das erste Mal überhaupt, dass die Zürcher SVP den Bundespräsidenten stellen werde, sagte Kantonsrätin und Tagungs-Organisatorin Barbara Steinemann auf Anfrage der sda. Da sei es naheliegend, dass er im Albisgüetli auftrete. Der Hinwiler trat bereits 2009 auf, damals als frisch gewählter Bundesrat.

Der SVP-Parteitag findet am 18. Januar 2013 statt. Zweiter prominenter Redner ist traditionsgemäss Nationalrat Christoph Blocher.

Die letzte Bundespräsidentin, die eingeladen wurde und die Einladung auch annahm, war Micheline Calmy-Rey im Jahr 2011. Zuvor verzichteten während neun Jahren alle Bundespräsidentinnen und -präsidenten auf eine Rede am SVP-Parteitag.

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