Am Freitag sollte die 100-jährige Buche vor dem Kantonsspital Aarau (KSA) gefällt werden. Dank vehementem Widerstand, den rund 40 Angestellte und Naturschützer leisteten, konnte das verhindert werden: Am Montag wird der KSA-Verwaltungsrat nochmals darüber sprechen, ob der Baum tatsächlich gefällt werden soll.

Eine erste Demonstration fand am Donnerstag statt, und auch am Freitag standen sie bereit, als ein Lastwagen den Baum hätte abtransportieren sollen

Ebenfalls gestern startete die Aarauer SP-Grossrätin Gabriela Suter eine Petition: Die Unterzeichnenden fordern die Mitglieder des KSA-Verwaltungsrats auf, den Baum leben zu lassen. «Die Fällung des ökologisch wertvollen Baumriesen löst das Problem nicht, sondern verschiebt es nur: Die sehr standorttreuen Krähen werden auf dem Areal einen anderen Baum zum Nisten finden. Es soll eine Lösung für die friedliche Koexistenz mit den Krähen gefunden werden», heisst es im Petitionsbegeheren.

Innert 24 Stunden hat das begehren bereits 445 Unterstützerinnen und Unterstützer gefunden. Damit wurde das Ziel (200 Unterstützer), das innert 30 Tagen geschafft sein muss, bereits bei weitem übertroffen. (kob)

KSA-Buche darf vorerst weiterleben

KSA-Buche darf vorerst weiterleben

Etappenerfolg bei den Demonstranten. Der Baum vor dem KSA konnte wegen den vielen Demonstranten nicht gefällt werden. Diese blockierten das Gelände.