Kriminalität
Kapo und Staatsanwaltschaft stellen Kokain im Wert einer halben Million Franken sicher

Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau und die Kantonspolizei Aargau haben in einer gemeinsamen Aktion einen der grössten Drogenfunde der vergangenen Jahre im Kanton Aargau erzielt.

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Das gefundene Kokain.

Das gefundene Kokain.

zvg

(cri) Am Montagmorgen meldet die Aargauer Staatsanwaltschaft einen Coup: Mehrere Montae habe sie wegen wegen des Verdachts des qualifizierten Betäubungsmittelhandels ermittelt. In der vergangenen Woche hätten deshalb mehrere Hausdurchsuchungen in Buchs, Dintikon und Hunzenschwil stattgefunden. Dabei kamen auch zwei Betäubungsmittel-Spürhunde zum Einsatz.

Die eingesetzten Hunde wurden auf dem Balkon einer Liegenschaft in Hunzenschwil fündig, wie die Staatsanwaltschaft mitteilt. Dort wurden mehrere Blöcke Kokaingemisch mit einem Nettogewicht von 3,998 Kilogramm sichergestellt. Der Strassenverkaufswert der beschlagnahmten Betäubungsmittel beträgt rund eine halbe Million Franken. Demnach handelt es sich um einen der grössten Drogenfunde der vergangenen Jahre im Kanton Aargau.

Der Bericht von Tele M1.

Auch Luxusautos und Bargeld sichergestellt

Neben den Betäubungsmitteln wurden auch zwei mutmasslich mit Drogengeld finanzierte Luxusautos, eine Schusswaffe sowie Bargeld in der Höhe von 130'000 Franken sichergestellt.

Die Staatsanwaltschaft hat für den Beschuldigten, einen 22-jährigen Schweizer aus der Region, Untersuchungshaft beim Zwangsmassnahmengericht beantragt.

Wegen Kokain aus Uruguay im Gefängnis gelandet

Im Aargau kam es vor rund einem Monat vor dem Obergericht zu einem Prozess, bei dem es auch um Kokain ging. Ein 42-jähriger Aargauer, der zuvor unter anderem in Ecuador lebte, schmiedete mit Freunden in Südamerika Pläne für den Import mehrerer Kilogramm Kokain. Das Gericht verurteilte den dreifachen Vater zu 3,5 Jahren Gefängnis.