Densbüren

Mit Pistole niedergeschlagener Wirt: «Ein Mitarbeiter kannte den Täter näher»

Densbüren: Riders-Wirt niedergeschlagen

Densbüren: Riders-Wirt niedergeschlagen

Als der Wirt sein Restaurant schliessen wollte, streckte ihn ein 18-Jähriger mit einer Waffe nieder. Der Angreifer konnte aber bald gefasst werden.

Als ein Wirt seine Bar in Densbüren verlässt, wird er von einem 18-Jährigen mit einer Schreckschusspistole niedergeschlagen. Als er sich wehrt, flüchtet der Täter ohne Beute. Am Sonntag nahm die Polizei diesen fest.

Die Tat geschah in der Nacht auf Samstag um 3 Uhr, als der Wirt gerade mit den Tageseinnahmen die Riders Bar durch die Hintertür verliess. 

Dass er mit einer Pistole geschlagen wurde, hat Robert Zuber im ersten Moment gar nicht gemerkt. Er hat einige Schläge auf den Hinterkopf bekommen und stark geblutet. Zuber hat sich gewehrt. «Erst als der Mann am Boden lag und ich ihm den Gegenstand entreissen konnte, habe ich gesehen, dass es sich um eine Pistole handelt», erzählt der Wirt gegenüber «TeleM1».

Der Täter flüchtete daraufhin ohne Beute und Pistole. Laut der Polizei handelte es sich bei der Waffe um eine Schreckschusspistole.

Mehrere Patrouillen von Polizei und Grenzwache fahndeten noch nach dem Täter – ohne Erfolg. Doch dank «umfangreicher Abklärungen» kam die Kantonspolizei auf die Spur eines 18-jährigen Schweizers, wie sie am Sonntag mitteilte. Der Tatverdächtige wurde verhaftet.

Zuber selbst kannte den Täter nicht näher. Anhand der Stimme habe er aber das Gefühl gehabt, ihn schon einmal gesehen zu haben. «Einer meiner Mitarbeiter kannte ihn näher.» Laut «TeleM1» war es der Tipp des Kochs, der die Polizei auf die richtige Fährte führte. 

Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau hat eine Untersuchung eröffnet und wird beim Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft beantragen. 

Der Wirt erlitt eine Kopfverletzung und musste sich von einem Arzt behandeln lassen. Drei Mal habe genäht werden müssen, berichtet Robert Zuber. (pz/ldu)

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