Rombach
Pensionierter Aarauer Lehrer räumt bei SF-Show 67'000 Franken ab

Jürg Veith aus Rombach hatte am Montagabend seinen persönlichen grossen Auftritt bei der SF-Show „1 gegen 100": Er wusste alle Gegner zu besiegen und räumte nicht weniger als 67000 Franken ab. Damit gehört er in der Show zu den Besten.

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Der ehemalige Rombacher Jürg Veith räumt bei «1 gegen 100» 67000 Franken ab

Der ehemalige Rombacher Jürg Veith räumt bei «1 gegen 100» 67000 Franken ab

Zur Verfügung gestellt

Jürg Veith aus Rombach gab sich gestern Abend in der SF-Show cool und bewies, warum er über 42 Jahre Lehrer war: Er putzte seine Gegner regelrecht weg und gewann nicht weniger als 67‘000 Franken.

Mit dem Geld will er nun gemeinsam mit der Frau «eine schöne Reise machen», wie er in der Sendung sagte.

Veith wusste beinahe auf alle Fragen die korrekte Antwort. Nur bei der Frage «Was trifft auf Japanmakaken zu?», die sehr gut schwimmen können, war er sich nicht sicher und nahm einen Joker. Die restlichen Fragen, etwa welche alternative Kulturinstitution es in der Schweiz nicht gibt oder wo die Tonwerke Mozarts aufgeführt sind, wusste Veith problemlos zu beantworten.

Hausmann-Sein ist «cheibe streng»

Nebst der Beantwortung von Fragen gab der pensionierte Rombacher in der Sendung viel über sein Privates bekannt: Etwa sprach er mit Moderatorin Susanne Kunz über seinen harten Job als Hausmann.

«Ich habe 42 Jahre als Lehrer unterrichtet und habe das Gefühl, dass ich das Ausbildungsgeld eingespielt habe und weil meine Frau derart motiviert ist für ihren Beruf, kam das gerade recht. Sie hatte bei der Babypause pausiert und jetzt pausiere ich», so Veith.

Wobei von Pausieren will Veith nicht wirklich sprechen: «Es ist ‹cheibe› streng und ich frage mich, wie das die Hausfrauen schaffen, wenn kleine Kinder noch herumspringen und das Essen am Mittag auf dem Tisch ist, wenn der Mann nach Hause kommt. Das ist eine Super-Leistung», sagt er in der Sendung. Das Publikum applaudierte grossartig.

Bonusfrage hätte er gewusst

Kleine Kinder hat der ehemalige Aarauer Lehrer nicht mehr, trotzdem ist er als Hausmann vielbeschäftigt: «Wir haben einen älteren Hund. Das heisst, dass ich wegen ihm morgens regelmässig früh raus muss», sagt er.

Dann gings weiter mit dem Spiel: Zeitweise hatte Veith 81000 Franken auf seinem Konto. Moderatorin Kunz war beeindruckt: «Jürg macht sie alle fertig», wusste sie frühzeitig. Und das tat er denn auch: Sogar die Schlussfrage, die er für den Sieg nicht mehr zu beantworten hatte, hätte er gewusst: Doch Veith wollte die Lotterie nicht eingehen und beantwortete die folgende Bonusfrage nicht mehr: «Auf welchem See fährt das älteste Dampfschiff der Schweiz?», lautete diese.

Er hätte die Antwort auf die Bonusfrage gewusst: Der Greifensee. Wäre er das Risiko eingegangen, hätte er inklusive Bonus von 25000 Franken insgesamt 92‘000 Franken nach Hause mitgenommen. «Was solls?», sagte Veith lachend. Zufrieden darf er ohnehin sein: Er gewann 67000 Franken und ist damit auf der Bestenliste aller «1 gegen 100»-Kandidaten auf Platz 2 – hinter Kabarettistin Birgit Steinegger.

Sehen Sie hier die Sendung mit Jürg Veith.

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