«Es war besonders schlimm mitanzusehen, wie ihre Mutter leidet», sagt Thomas Winkler, Ex-Chef von Isabella. Mutter und Tochter arbeiteten im selben Betrieb. Für ihn sei es wichtig gewesen, jetzt Abschied nehmen zu können, und der Familie Trost zu spenden, sagt Winkler. 

Die junge Frau war von ihrer Familie am 12. November als vermisst gemeldet worden und blieb über zwei Monate lang verschwunden. Am 25. Januar wurde der Leichnam von Isabella T. im Wald bei Zezikon im Kanton Thurgau gefunden. Nun bekam sie ihre letzte Ruhe: Sie wurde am Samstag auf dem Friedhof Turgi beigesetzt. Die Bestattung war öffentlich. 

Anfang Februar hatte die Polizei einen 36-jährigen Niederländer verhaftet. Der im Kanton Thurgau wohnhafte Mann hatte kurz vor ihrem Verschwinden Kontakt mit der Aargauerin.

Vor einer Woche hat die Polizei zwei weitere Verdächtige festgenommen. Auch sie stehen im Verdacht, mit dem mutmasslichen Tötungsdelikt etwas zu tun zu haben. Es handelt sich um einen 36 und einen 48 Jahre alten Schweizer.

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Fall Isabella: Zwei weitere Verhaftungen (6.3.2018)

Neue Entwicklung gibt es nun im Mordfall Isabella. Vermutungen zufolge waren mehrere Täter in den Fall verwickelt.

Fall Isabella: Verdacht erhärtet

Fall Isabella: 36-Jähriger verhaftet (5.2.2018)

Der verdächtigte 36-Jährige muss nun in Untersuchungshaft. Die Behörden ermitteln aufgrund der fahrlässigen Tötung der 20-Jährigen gegen ihn.