Unfall

Massencrash auf der A3 bei Mülligen: «Ich dachte schon an den Tod»

Massencrash bei Mülligen

Massencrash bei Mülligen

Vermutlich wegen dichtem Nebel knallen auf der A3 12 Autos ineinander. Eine solch lokale und dichte Nebelbank haben auch erfahrene Lenker noch nie gesehen.

Die A3 war zwischen Birrfeld und Brugg in beide Richtungen gesperrt. In dichtem Nebel war es zu einer Massenkarambolage gekommen.

Der zum Teil dichte Nebel im Mittelland führte in der Samstagnacht um 23 Uhr im Aargau zwischen Birrfeld und Brugg zu einer Karambolage von 12 Autos. Die Autolenker wurden auf dem Gemeindegebiet von Mülligen laut Kantonspolizei Aargau von dichtem Nebel überrascht.

Barbara Breitschmid, Mediensprecherin der Kapo Aargau sagt gegenüber «Tele M1»: «Man konnte fast die eigene Hand vor Augen nicht mehr sehen. Die Autolenker wurden von dem hereinbrechenden Nebel wohl überrascht.»

Die A3 war wegen des Unfalls in beide Richtungen während mehreren Stunden gesperrt. Seit Sonntagmorgen, um 7 Uhr, ist die Strecke wieder frei befahrbar. 

Nach Angaben der Kantonspolizei Aargau wurden sechs Personen verletzt, fünf davon leicht, eine Person mittelschwer. Diese Person musste ins Spital gebracht werden.

Opel-Fahrer Anthongpillai Amurthanayagam aus Nussbaumen hatte Glück im Unglück und wurde nur leicht verletzt. Er war auf dem Heimweg aus der Ostschweiz, wie sein Sohn gegenüber «Tele M1» übersetzt: «Der Autolenker vor ihm hat spät gebremst - zu spät für meinen Vater. Er dachte schon an den Tod.»

Franz Scherer hat den Unfall mitangesehen. Er sagt: «Die Menschen haben mir leid getan. Sie haben so gefroren und mussten aus ihren Autos aussteigen.»

Patrouillen der Kantonspolizei, die Feuerwehr und mehrere Ambulanzen standen im Einsatz. Die Bergung der havarierten Fahrzeuge dauerte mehrere Stunden.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1