Brugg Regio
Für die Velofahrer heisst die diesjährige Alternative «slowUp yourself!»

Kein slowUp Brugg Regio in der bekannten Form, aber eine Alternative unter dem Titel «slowUp yourself!»: Für die Velofahrter führt ein 33 Kilometer langer Rundkurs zwischen Brugg und Lenzburg vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten.

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Auf den Velo lässt sich die Region entdecken.

Auf den Velo lässt sich die Region entdecken.

zvg

Auf einer neu definierten Strecke lässt sich die Region auf dem Velo entdecken: «slowUp yourself!», lautet der Titel. Es handelt sich um eine Alternative zum beliebten slowUp Brugg Regio, der auch dieses Jahr coronabedingt abgesagt werden musste.

Der 33 Kilometer lange Rundkurs mit den 265 Höhenmetern verläuft von Brugg via Schinznach-Bad, Lenzburg, Birrhard, Mülligen und Windisch wieder zurück nach Brugg. Die Strecke kann von beiden Richtungen befahren werden und sei dabei gleichermassen attraktiv, hält das Organisationskomitee in einer Medienmitteilung fest. Von den technischen Ansprüchen her sei sie mit der herkömmlichen slowUp-Route zu vergleichen.

Die Bewegung und der Spass stehen im Vordergrund

Natürlich stehen, fügen die Organisatoren an, die Bewegung und der Spass im Vordergrund. Als besonderes Highlight führe die Route vorbei an Schlössern sowie idyllischen Flusslandschaften. Via Website und Web-App sind alle Informationen zum Rundkurs sowie Interessantes und Lehrreiches zu Sehenswürdigkeiten und Orten entlang der Strecke abrufbar. «Man muss sich bloss kostenlos registrieren beziehungsweise einloggen und die Ortungsfunktion des Smartphones einschalten – und schon kann die Fahrt losgehen», sagt Thilo Capodanno im Namen des Vorstands von slowUp Brugg Regio.

Entlang der Rundstrecke befinden sich zudem fünf Checkpoints. Wer zwischen Mitte Juli und Ende Oktober sämtliche besucht, nimmt – als kleiner Ansporn gedacht – automatisch an einem Wettbewerb teil. Es winken attraktive Preise, von Mountainbikes über Migros-Geschenkkarten bis zu Familienausflügen ins Verkehrshaus inklusive SBB-Tageskarten. Die Checkpoints müssen weder nach einer bestimmten Reihenfolge noch am selben Tag bestätigt werden. Somit kann die Rundfahrt auch abschnittweise an mehreren Tagen absolviert werden.

«Ein Grossanlass ist leider noch nicht möglich»

Bereits im Frühjahr musste das Organisationskomitee bekanntgeben, dass der slowUp Brugg Regio in seiner bekannten Form – mit abgesperrten Strassen und Rahmenprogramm – nicht durchgeführt werden kann.

«Ein Grossanlass mit 30'000 Personen, der vor allem auch mit seinen Attraktionen auf den Festplätzen entlang der Route begeistert, ist leider noch nicht möglich», wird Thilo Capodanno in der Medienmitteilung zitiert. «Mit dem ‹slowUp yourself!› können wir Familien, Kleingruppen oder auch Menschen, die solo unterwegs sind, während dreieinhalb Monaten eine attraktive Alternative anbieten.» (mhu)

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