Mülligen/A3

Verbotene Manöver: Autofahrer provozieren sich gegenseitig

Beide Fahrer sollen mehrere verbotene Fahrmanöver vollzogen haben. (Symbolbild)

Beide Fahrer sollen mehrere verbotene Fahrmanöver vollzogen haben. (Symbolbild)

Beim Wechseln von der A1 in die A3 provozierten sich am Freitagnachmittag zwei Automobilisten und beschuldigen sich nun verbotener Fahrmanöver. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen. 

Ein Automobilist meldete am Freitag um 15 Uhr der Polizei, dass er auf der A3 von einem anderen Autofahrer bedrängt werde. Eine Patrouille der Kantonspolizei Aargau stoppte daraufhin die beiden Lenker.

Beim Anrufer handelte es sich um einen 62-jährigen Schweizer, der mit einem weissen Skoda Octavia unterwegs war. Sein Widersacher war ein 39-jähriger Schweizer in einem grauen Subaru Impreza.

Die spätere Befragung zeigte, dass sich die beiden Autofahrer auf der A1 in Richtung Zürich begegnet waren. Dabei soll der Subaru-Fahrer brüsk den Fahrstreifen gewechselt haben, «was den Skoda-Fahrer mit einem ungebührlichen Handzeichen quittierte», wie die Kantonspolizei Aargau mitteilt.

Laut Aussagen veranlasste dies den Subaru-Lenker zu mehreren verbotenen Fahrmanövern. Nachdem beide auf die A3 gewechselt hatten, soll dieser gar versucht haben, den Skoda auszubremsen und zum Anhalten zu zwingen. Der ältere Lenker soll allerdings ebenfalls Verkehrsdelikte begangen haben.

Der Fahrer eines silberfarbenen Mercedes-Benz Coupé mit ZH-Kontrollschildern soll Zeuge dieser Vorgänge geworden sein. Die Mobile Einsatzpolizei in Schafisheim (Telefon 062 886 88 88) sucht ihn sowie weitere Augenzeugen. (pka)

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