Brugg

Von wegen ausgeraubt: 14-Jähriger erfindet Raubdelikt in Brugg

14-Jähriger erfand Raubdelikt in Brugg. (Symbolbild)

Alles erlogen:

14-Jähriger erfand Raubdelikt in Brugg. (Symbolbild)

Am Samstagabend soll ein Jugendlicher von mehreren Tätern angegriffen und zusammengeschlagen worden sein. Doch nun zeigt sich: Der 14-jährige Schüler hatte gelogen.

Mitten in Brugg wurde am Samstag um etwa 22 Uhr ein 14-jähriger Knabe zuerst verbal provoziert und dann zusammengeschlagen. Die sechs Täter im Alter von 18 bis 23 Jahren nahmen ihm anschliessend das Bargeld ab. Diese Aussagen machte der Schüler der Polizei (siehe dieser Bericht). Die Polizei suchte am Sonntag deshalb Zeugen zu dem Tathergang.

Betrunken mit dem Velo gestürzt?

Doch nun haben die Befragungen der Kantonspolizei Aargau gezeigt: Der 14-Jährige hat alles erlogen und gestand ein, dass sich der Sachverhalt nicht so zugetragen hatte.

Tatsächlich kam er am späten Samstagabend mit seinem Velo zu Fall und zog sich dabei Schürfwunden zu. Er dürfte dabei betrunken gewesen sein. Die Kantonspolizei will dies jedoch weder bestätigen noch dementieren.

Der Schüler muss nun wegen «Irreführung der Rechtspflege» der Jugendanwaltschaft vorsprechen. (sha)

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