Erfolglose Suche
Weiterer erfolgloser Suchflug nach Aargauer Bergsteiger Hählen

Vom Team der drei vermissten Bergsteiger fehlt nach dem letzten Suchflug noch immer jede Spur. Im Team befindet sich der Aargauer Cedric Hählen. Für einen zweiten, den Österreicher Gerfried Göschl, veröffentlichte seine Familie jetzt die Todesanzeige.

Simon Binz
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Auch bei dem Suchflug von letzten Samstag fand das Suchteam keine Spur der vermissten Bergsteiger um Cedric Hählen.

Auch bei dem Suchflug von letzten Samstag fand das Suchteam keine Spur der vermissten Bergsteiger um Cedric Hählen.

Von den drei Bergsteigern, darunter der Hausener Cedric Hählen, fehlt nach wie vor jegliches Lebenszeichen und das seit mehr als drei Wochen. Noch am 27. März schrieb das Home Team von Cedric Hählen auf seiner Homepage, dass sie die Hoffnung nicht aufgeben haben und einen weiteren Suchflug organisieren wollen. Bis zu dem Tag war das jedoch augfrund des Wetters nicht möglich.

Ein erfolgloser Suchflug mehr

Letzten Samstag konnte dann endlich der ersehnte Suchflug durchgeführt werden. «Fünf Stunden lang wurde der gesamte Berg bis auf eine Höhe von 7200 Meter abgeflogen und ausführlich mit Bildern dokumentiert», vermeldet das Team vom Österreicher Gerfried Göschl – der mit Hählen unterwegs war – am 2. April auf seiner Website. Doch auch bei diesem Suchflug hätten sie nicht die geringste Spur entdeckt.

«Wir wollen uns verabschieden»

Die Familie des Österreichers hat seit heute eine Todesanzeige aufgeschaltet und ein Datum für einen Trauergottesdienst bekanntgegeben: «Wir wollen uns von unserem geliebten Gerfried in aller Würde verabschieden.» Das Team des Schweizers Hählen hat bis jetzt keine Meldung über den letzten erfolglosen Suchflug veröffentlicht.

Das letzte Lebenszeichen

Der Aargauer Cedric Hählen, der Österreicher Gerfied Göschl und der Einheimische Nisar Sadpara hatten am Gasherbrum I (Hidden Peak) in Pakistan die erste Überschreitung eines Achttausenders im Winter schaffen wollen. Die Drei wurden am 9. März als letztes von einem polnischen Team etwa 200 bis 250 Meter unterhalb des Gipfels gesehen. Das war das letzte Lebenszeichen der Alpinisten.