Pflegekosten

Der Kanton will die Hälfte der Restkosten übernehmen

Ein Zivildienstleisternder betreut eine alte Patientin im Blindenwohnheim Muehlehalde in Zürich

Ein Zivildienstleisternder betreut eine alte Patientin im Blindenwohnheim Muehlehalde in Zürich

Der Aargauer Regierungsrat will den Gemeinden bei der Pflegefinanzierung einen Schritt entgegenkommen. Der Kanton soll in diesem Jahr mit bis zu 23 Millionen Franken die Hälfte der anfallenden Restkosten übernehmen.

Der Aargau soll sich jedoch einzig im Einführungs- und Übergangsjahr an den Kosten beteiligen, teilte der Regierungsrat am Freitag mit. Er hält damit an seinem im Dezember gemachten Vorschlag fest.

Der Grosse Rat muss den Kredit von maximal 23 Millionen Franken noch bewilligen. Die Millionensumme wird als Zusatzkredit im Budget 2011 verbucht.

Der Regierungsrat geht davon aus, dass sich die Mehrbelastung der Gemeinden durch die Pflegefinanzierung in den kommenden zwei Jahren wieder ausgleichen wird. Ab 2012 gilt die neue Spitalfinanzierung, die je rund zur Hälfte vom Kanton und den Krankenversicherungen getragen wird. (sda)

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