Wohlen

Sondereinheit Argus verhaftet einen mutmasslichen Mörder - plötzlich löst ein angeblicher Schuss Alarm aus

In Wohlen hat die Kantonspolizei Aargau im Auftrag des Bundesamts für Justiz und des Staates Litauen einen Mann verhaftet. Er war wegen Totschlags ausgeschrieben. Gleichzeitig will eine Anwohnerin eine Schussabgabe gehört haben, was die Polizei in Alarmbereitschaft versetzte.

Die Kantonspolizei Aargau rückte am Montagvormittag mit einem Grossaufgebot nach Wohlen aus. Mediensprecher Bernhard Graser bestätigte dies auf Anfrage der AargauerZeitung: Demnach führte die Polizei gleich zwei Einsätze in Wohlen durch. Der eine sei eine geplante Aktion gewesen. Parallel dazu ging die Polizei einer «verdächtigen Wahrnehmung» nach, die gemeldet worden war.

Die Polizei habe das Gebiet und die Strassen grossräumig abgesperrt, berichtete unser Reporter vor Ort: «An jeder Kreuzung stehen schwerbewaffnete Beamte.» Zudem zählte er mindestens ein halbes Dutzend Polizeiautos. 

Die Polizei hat das Gebiet und die Strassen grossräumig abgesperrt.

Die Polizei hat das Gebiet und die Strassen grossräumig abgesperrt.

In beide Einsätze war auch die Sondereinheit Argus involviert.

Wie das Bundesamt für Justiz auf Anfrage von TeleM1 bestätigte, verhaftete die Kantonspolizei Aargau im Auftrage des Staates Litauen einen Mann wegen eines mutmasslichen Tötungsdeliktes. Aus diesem Grunde war auch die Sondereinheit Aargus vor Ort. Der Mann konnte beim örtlichen Lidl überwältigt werden. 

Gleich zwei Polizeieinsätze in Wohlen

Gleich zwei Polizeieinsätze in Wohlen

Die Kantonspolizei Aargau war heute mit einer Sondereinheit in Wohlen, um eine vom Bund beauftragte Verhaftung durchzuführen. Parallel dazu wurde der Polizei ebenfalls in Wohlen ein Schuss gemeldet.

Unruhe und Verwirrung kam auf, weil gleichzeitig eine Anwohnerin einen Schuss gehört haben will. Die Polizei bot deshalb zusätzliche Einheiten auf. Laut Polizeisprecher Bernhard Graser konnte Entwarnung gegeben werden: Ein Schuss sei in Wohlen nicht gefallen. 

Der verhaftete Mann wird nun von der kantonalen Behörde einvernommen. Das Bundesamt für Justiz muss danach über eine Auslieferung nach Litauen entscheiden. (sam/jk)

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