Erlebnistag

13. SlowUp: Mit Muskelkraft gegen den Uhrzeigersinn

Über die alte Holzbrücke geht es beim slowUp weiter nach Stein, Münchwilen und Sisseln.

Über die alte Holzbrücke geht es beim slowUp weiter nach Stein, Münchwilen und Sisseln.

Beim 13. slowUp sorgen rund 400 Helfer und etliche Reparaturwerkstätten für eine runde Fahrt. 25 000 Teilnehmer werden bei der diesjährigen Ausgabe am 19. Juni erwartet. Die Strecke startet in Bad Säckingen und führt durch neun Orte.

Die 13 soll Glück bringen. Das zumindest wünscht sich der Geschäftsführer der Tourismus GmbH Bad Säckingen, Stefan Thomas. Denn der grenzüberschreitende mobile Erlebnistag slowUp findet in diesem Jahr bereits zum 13. Mal statt und wird am Sonntag, 19. Juni bei hoffentlich schönem Wetter in Bad Säckingen eröffnet.

Inzwischen hat sich der grenzüberschreitende, motorfreie Tag längst etabliert. 32 Kilometer Strasse, für den motorisierten Verkehr gesperrt, laden zum Befahren mit dem Rad, den Inlinern oder dem Kickboard ein. Anders als bei einer üblichen Fahrradtour bietet der slowUp die Möglichkeit, nicht nur Radwege zu befahren, sondern auch gemächlich auf Landstrassen zu radeln. Dazu eingeladen sind Jung und Alt, Familien, Singles, Bewegungsmenschen und Genussmenschen. Tempo und Distanz können individuell gewählt werden.

400 Helfer sind im Einsatz

Die Strecke führt durch insgesamt neun Gemeinden in der Schweiz und Deutschland. Immerhin: «400 Helfer sind an diesem Tag im Einsatz», so Armin Eschbach, slowUp-Präsident Hochrhein. Denn die Helfer sind es, die die Veranstaltung in den vielen Jahren gestützt und am Leben erhalten haben. «Ohne sie wäre so ein Anlass mit rund 25 000 Teilnehmern gar nicht zu stemmen», so Eschbach weiter.

Um 10 Uhr am Sonntag, 19. Juni, wird die Strecke vor der Holzbrücke beim Hallwyler Hof durch den Bürgermeister-Stellvertreter Wolfgang Lücker, Landrat Martin Kistler, dem Grossrats-Präsidenten des Kantons Aargau, Marco Hardmeier, und den Präsidenten des slowUp Hochrhein, Armin Eschbach freigegeben.

Bereits um 9 Uhr ist die Strecke für den Autoverkehr gesperrt. Dann geht es gegen den Uhrzeigersinn durch die Städte und Gemeinden Stein, Sisseln, Eiken, Kaisten, Laufenburg/Schweiz und Laufenburg/Baden sowie durch Murg. Wer nach der Eröffnung noch nicht gleich auf das Rad steigen möchte, kann an der rund einstündigen Stadtführung mit dem Trompeter von Säckingen teilnehmen, die um 10.30 Uhr gleich im Anschluss an die Eröffnungsfeier beginnt. Bis 17 Uhr dürfen die Runden gedreht werden. Ab 18 Uhr ist die Strasse dann auch wieder für die Autos freigegeben.

Zahlreiche Festwirtschaften

Um diesen Tag zu einem wahren Erlebnis werden zu lassen, gibt es entlang der gesamten Strecke zahlreiche Festwirtschaften, die von den Vereinen betrieben werden. In Bad Säckingen gibt es auf dem Münsterplatz Livemusik mit den Shakin Nuggets. Das Technische Hilfswerk in Obersäckingen lädt zu einem Rundgang durch die Räumlichkeiten ein.

In der Suva-City auf dem Sportplatz Bustelbach in Stein, erfahren Kinder und Erwachsene alles zum Thema Sicherheit. In Laufenburg/Schweiz gibt es weitere Unterhaltungs- und Infostände sowie eine Hüpfburg. In Laufenburg/Baden spielt die Band «Direction 4» auf dem Rathausvorplatz und es gibt einen Kampfsportvortrag von den «Hochrhein Fighters».

In Murg gibt es ab 11 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst bei der Murgtalschule. Die Familie Behringer bietet Kutschfahrten an und es gibt ein Livekonzert mit dem Abany Steelorchestra. Gleichzeitig präsentieren sich die verschiedenen Sponsoren der Veranstaltung. «Es ist bei weitem keine Sportveranstaltung», erklärt Helene Häseli von der slowUp-Geschäftsstelle.

slowUp ist eine Veranstaltung für Jung und Alt – für die ganze Familie. Und wer unterwegs ein Problem mit seinem Fahrrad bekommen sollte, dem kann ebenfalls schnell geholfen werden: «Entlang der Strecke gibt es mehrere Reparaturwerkstätten, die sich auch mit Inlinern auskennen», so Häseli weiter.

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