Densbüren

1800 Besucher erlebten den Charme vom Sicht-Feld-Open Air

Mit Rockabilly-Sound begeistert die Band B-Shakers am Sicht Feld Open Air in Densbüren. – Foto: hcw

Mit Rockabilly-Sound begeistert die Band B-Shakers am Sicht Feld Open Air in Densbüren. – Foto: hcw

Das Open Air Sicht Feld in Densbüren war auch bei seiner zweiten Auflage ein toller Event. Es traten vor rund 1800 gut gelaunten Besuchern diverse Musikformationen auf.

Das Gelände des Ponyhofs der Familie Boss war über das Wochenende nicht nur Sichtfeld auf die hügelige Wiesenlandschaft des Jura. Gesichtet wurden auch rund 1800 gut gelaunte Partygäste, die das einzigartige Flair des Areals am Open Air Sicht Feld genossen. Und die in zwei lauen Sommernächten feierten, bis im Morgengrauen das Festivalgelände wieder sichtbar wurde.

2012 war die erste Sichtfeld-Auflage ein Stück weit aus der Not geboren. Es sollte möglichst schnell Ersatz her für das Freaktal Open Air, das 2009 in Gipf-Oberfrick zum letzten Mal stattgefunden hatte. Der rund 60 Mitglieder zählende Trägerverein und das sechsköpfige Organisationskomitee wurden erst im Frühjahr 2012 gegründet. Und bereits im August ging das Festival über die Bühne.

Die Macher des Sicht Felds sind seitdem um viele Erfahrungen reicher und hatten diesmal mehr Zeit für die Vorbereitung. Sie konnten dadurch mehr Sponsoren gewinnen und sogar einen Shuttle-Bus organisieren.

2012 war das Areal noch um einiges weitläufiger gewesen. Die Folge: Die Besucher zerstreuten sich, die Bands auf der Bühne erfuhren nicht die ihnen gebührende Aufmerksamkeit. Nun aber war das Gelände überschaubarer.

Grosse musikalische Vielfalt

Doch nicht nur aus diesem Grund war die Bühne ständig von Gästen umringt, sondern auch weil die Qualität der Bands stimmte. Und weil die musikalische Vielfalt gross war. Als ruhiger Opener firmierten am Samstagnachmittag The Smile Effect, zwei sensible Brüder aus Irland. Mundart-Rap tischten zwei Brüder aus dem «Freaktal» auf – HTC alias Thomas und Simon Meier aus Münchwilen. Und mit Gitarre und Kontrabass präsentierten die B-Shakers aus Däniken handgemachten Rockabilly-Sound. Erstmals gab es auch eine Tanz-Performance zu sehen – die Freakstyle Crew unter der Leitung von Susann Häseli-Näf aus Gipf-Oberfrick trat auf.

«Das Sicht Feld wurde internationaler und blieb dennoch in der Auswahl der Bands regional verwurzelt», sagte OK-Mitglied Stefan Märke. Ziel sei es gewesen, ein Angebot für ganz viele Geschmäcker und Altersgruppen zu erstellen. Und das ist beim Blick auf die Besucher auch gelungen. Viel Jugend war zu sehen, aber auch Familien mit Kindern, Paare und sogar Senioren. Stefan Märke vom OK: «Wir sind mit dem zweiten Open Air Sicht Feld zufrieden.» Fast 2000 Besucher wurden gezählt.

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