Veloclub

3-tägige Velotour des Veloclubs Zeiningen im Schwarzwald

Zeit für ein Gruppenfoto in Baiersbronn war auch.

Zeit für ein Gruppenfoto in Baiersbronn war auch.

Auch im 101. Vereinsjahr ging der Veloclub Zeiningen am ersten September Wochenende auf die traditionelle 3-tägige Velotour. Mit zwei Reisebussen, inklusive je einem Veloanhänger, besetzt mit 52 Vereinsmitgliedern, 31 Mountainbikes und 19 Rennvelos, machte sich der VMC auf den Weg in den nördlichen Schwarzwald.

Unsere beiden „Tourentüftler" Hubi Guthauser und Thomas Wiederkehr planten auch in diesem Jahr wieder interessante Touren rund um Baiersbronn. Die Rennvelofahrer stiegen am Samstag, trotz Regen, in Baden Baden auf ihr Velo und nahmen in zwei Gruppen die Anfahrt nach Baiersbronn, in Angriff. Die Gruppe unserer „Rennveloprofis" war zu diesem Zeitpunkt bereits drei Stunden im Sattel Richtung Norden. Stefan, Werni, Christian und Fabi hatten sich vorgenommen, Baiersbronn von Zeiningen direkt anzufahren. Knapp 200 Km und 2600 Höhenmeter waren bei dem kühlen und regnerischen Wetter eine grosse Herausforderung.

Der Bus mit den Mountainbikern fuhr weiter bis auf die Höhe Hundseck an der B500. Von dort ging es auch in drei Gruppen über den Schwarzwald Westwanderweg nach Baiersbronn. Dieser „knackige" Wanderweg zwang die Biker/innen, auf Grund der nassen und rutschigen Steine und Wurzeln, einige Passagen zu gehen. So waren wir zum Teil nach dem Motto „wer sein Rad liebt, der schiebt!" unterwegs.

Am zweiten Tag, nach dem obligatorischen Gruppenfoto, machten wir 50 Biker/innen und Rennvelofahrer/innen die Gegend rund um Baiersbronn unsicher. Leider konnten wir auf Grund des schlechten Wetters die Aussichten über den nördlichen Schwarzwald wenig geniessen. Aber dafür war die Stimmung in den dichten Tannenwäldern mit dem verhangenen Nebel wirklich einmalig. Sich in diesen Wäldern und auf diesen Hügeln, auf meist fahrbaren und „flowigen Trails" zu bewegen, war eine einmaliges Erlebnis.

Am Montagmorgen mussten wir leider wieder an die Heimkehr denken. Es fiel uns schwer, die Gegend auf unseren Rädern Richtung Süden wieder zu verlassen. Trotz müden Beinen von den Kilo- und Höhenmetern der vorhergegangen Tage, werden wir diese Gegend in bester Erinnerung behalten. Schade, dass wir wieder ein ganzes Jahr auf „die drei schönsten Tage" warten müssen.

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