Wegenstetten

«Absolut untolerierbar»: Hundehalter entsorgen Säckli auf fremdem Kompost

Hundehalter sorgen mit ihren Säckli für Unmut in der Gemeinde.

Hundehalter sorgen mit ihren Säckli für Unmut in der Gemeinde.

Die Gemeinde Wegenstetten ärgert sich über unschöne Hinterlassenschaften in privaten Vorgärten und auf Grünstreifen. Die Gemeinde bittet die Bevölkerung nun, Beobachtungen der Gemeindekanzlei zu melden.

Wegenstetten «In der letzten Zeit muss leider wieder vermehrt festgestellt werden, dass Strassen, Wiesen, Felder sowie Spiel- und Sportplätze durch Hundekot verunreinigt werden.» Das heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde Wegen­stetten. Insbesondere auf dem Grünstreifen entlang der Bäche, im Gebiet Hersberg Richtung Flugplatz, aber auch in privaten Gärten und auf Vorplätzen versäuberten sich immer mehr Hunde, «was absolut untolerierbar» sei.

«Herumliegender Hundekot ist für spielende Kinder, spazierende Fussgänger und Grundstückbesitzer äusserst ärgerlich und störend», heisst es weiter. Auch für die Landwirte sei es eine Zumutung, wenn sie nach der Bewirtschaftung der Felder ihre Maschinen vom Kot befreien müssten.

Entsorgung mit einer Busse von 50 Franken geahndet

Die Gemeinde verweist in der Mitteilung auf die Robidog-Behälter, die an zahlreichen Stellen im ganzen Dorf platziert seien. Der Hundekot ist von den Hundehaltern mit den eigens für diesen Zweck vorgesehenen Säckchen aufzunehmen und in den Behältern zu deponieren. «Keinesfalls sollen die gefüllten Säckchen liegengelassen werden oder gar – wie es tatsächlich vorkommt – in fremden Gärten oder auf privaten Kompostplätzen landen», schreibt die Gemeinde.

Gemäss geltendem Polizeireglement wird das Liegenlassen des Kots oder dessen unsachgemässe Entsorgung mit einer Busse von 50 Franken geahndet. Die Gemeinde bittet die Bevölkerung, Hundehalter auf fehlbares Verhalten aufmerksam zu machen und ihre Beobachtungen der Gemeindekanzlei zu melden. (az)

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