Herten (DE)
Absturz aus fünf Metern: Flugunfall ging glimpflich aus

Am Mittwochnachmittag kam es auf dem Sportflufplatz in Herten zu einem Flugunfall – der Pilot brach den Start ab, als der Gegenwind wegblieb.

Merken
Drucken
Teilen
Auf dem Sportflugplatz war im stürmischen Wind Kleinflugzeug zum Heimflug gestartet. (Symbolbild)

Auf dem Sportflugplatz war im stürmischen Wind Kleinflugzeug zum Heimflug gestartet. (Symbolbild)

Walter Schwager

Mit dem Schrecken davon kamen Pilot und Flugpassagierin am Mittwochnachmittag gegen 15.45 Uhr auf dem Sportflugplatz Herten. Mitten im stürmischen Wind war ein einmotoriges, viersitziges Kleinflugzeug zum Heimflug gestartet, als beim Abheben der Maschine der Gegenwind wegblieb. Der Pilot hat deshalb den Start abgebrochen.

Dabei verunglückte die nur etwa fünf Meter über dem Boden befindliche Maschine und bohrte sich mit der Nase in die Startbahn aus Gras. Pilot und Begleitung stiegen unverletzt aus der Maschine.

Zu diesem Zeitpunkt hatte aber bereits ein Mitglied der Luftsportgruppe Südwest, das im Tower den Unfall beobachtet hatte, die Notrufnummer 112 gewählt und damit die bei einem Flugunfall übliche Rettungs- und Hilfskette alarmiert.

Ausgerückt sind die Freiwillige Feuerwehr Rheinfelden, der Rettungsdienst mit Notarzt und die Polizei. Der Rettungsdienst konnte, nachdem sichergestellt war, dass es keine Verletzen gab, kurz nach 16 Uhr wieder abrücken, ebenso der Notarzt. Auch die Feuerwehr musste nicht eingreifen.

Die Maschine wurde beim Aufprall stark beschädigt und war damit fluguntauglich. Der Pilot aus der Nähe von Worms soll schon mehrfach als Gast in Herten gelandet und gestartet sein, hiess es vor Ort. Die Höhe des Schadens ist noch unklar, wie die Polizei mitteilte. Demnach soll das viersitzige Sportflugzeug Cirrus SR 20 D einen Neuwert von etwa 130 000 Euro haben. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung habe sich in die Ermittlungen eingeschaltet. (bad)