Rheinfelden

Arealüberbauung beim Bahnhof: Das 50-Millionen-Projekt kann starten

Zwischen dem Wohn-und Gewerbegebäude soll ein Platz entstehen, der zum Verweilen einladen soll.

Zwischen dem Wohn-und Gewerbegebäude soll ein Platz entstehen, der zum Verweilen einladen soll.

Die Baubewilligung für 155 Mietwohnungen auf dem Areal des ehemaligen Furnierwerks wurde erteilt. Bereits ab dem Frühjahr 2020 sollen sie bezugsbereit sein.

Der Arealüberbauung des ehemaligen Furnierwerks in Rheinfelden steht nichts mehr im Weg. Die Baubewilligung für das neue Wohn- und Dienstleistungszentrum «Furnierwerk» auf dem Areal der ehemaligen Densa AG ist erteilt.

An zentraler Lage in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Rheinfelden entstehen ab Ende Mai/Anfang Juni insgesamt 155 Mietwohnungen sowie rund 3000 Quadratmeter Büro- und Dienstleistungsflächen.

Für den Bau wurden rund 50 Millionen Franken budgetiert. Als Bauherrin ist die FR Immobilien AG verantwortlich für das Projekt.

Der Start der Arealüberbauung der grossen Industriefläche in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Rheinfelden war bereits für Herbst 2017 geplant. Das Bauprojekt stiess jedoch auf Gegenwehr. Insgesamt hatten über 100 Personen elf Einsprachen unterschrieben.

Dabei handelte es sich primär um Unterschriften von Anrainern des Grundstückes. Sie beklagten sich darüber, dass sich durch den Neubau die Aussicht und der Schattenwurf zu ihren Ungunsten verändern würde. Für ein paar der «Densa-Nachbarn» fiele dabei die freie Sicht auf das «Feldschlösschen» durch den Bau zum Opfer (Lesen Sie hier).

Urban wohnen und arbeiten

Nun sind die Einsprachen abgearbeitet. In den nächsten zwei Jahren entsteht auf dem ehemaligen Gelände der Densa AG «ein Areal mit Charakter, das urbanes Wohnen und Arbeiten verbindet», heisst es in einer Mitteilung des Immobilien-Unternehmens, das davon ausgeht, dass «die vielfältigen Wohnungstypen mit unterschiedlichen Grössen im mittleren Preissegment» ein breites Zielpublikum ansprechen werden.

Neben dem Wohnraum werden rund 3000 Quadratmeter Büro- und Gewerbeflächen gebaut, die in Zukunft zum Standort für Nutzungen wie Gastronomie, Einzelhandel, Ärztehäuser oder beispielsweise Kindertagesstätten werden sollen.

«Für den grossen Teil der Büro- und Gewerbeflächen wurden bereits Absichtserklärungen unterschrieben», sagt Stefanie Weller, Geschäftsführerin der Densa Immobilien AG.

Auch für die Wohnungen, insbesondere jene in den obersten Etagen, habe es schon einige Anfragen gegeben. Bezugsbereit sind die Mietwohnungen sowie das Dienstleistungszentrum ab Frühjahr 2020.

Durch die Nähe zum Bahnhof und die «exzellente Anbindung» an den öffentlichen Verkehr werde das Areal zum attraktiven Wohn- und Arbeitsort, heisst es in der Mitteilung weiter.

Als es 1885 durch die Mechanische Fassfabrik Rheinfelden AG erstmals industriell genutzt wurde, erhielt es dadurch eine wichtige Bedeutung für Rheinfelden. Damals wie heute bleibe das Furnierwerk für Rheinfelden ein besonderes Areal, schliesst die Mitteilung. (az)

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