Laufenburg

Bei Rudolf Lüscher steigt die Vorfreude auf die neue Stadthalle von Tag zu Tag

Stadtammann Rudolf Lüscher, René Leuenberger, Präsident der Baukommission der Stadthalle, Architekt Adrian Kloter und Bauleiter Davide Zuccarello freuen sich auf die Eröffnung der Stadthalle

Stadtammann Rudolf Lüscher, René Leuenberger, Präsident der Baukommission der Stadthalle, Architekt Adrian Kloter und Bauleiter Davide Zuccarello freuen sich auf die Eröffnung der Stadthalle

40 Unternehmen haben in den vergangenen 15 Monaten an der neuen Stadthalle gearbeitet. Nächste Woche wird sie fertig – pünktlich für den Auftritt von Superstar Bastian Baker. Stadtammann Rudolf Lüscher lobt die gute Arbeit, die geleistet wurde.

Ab heute Mittwoch wird der Boden versiegelt, dank Spezialbewilligungen darf auch an Auffahrt gearbeitet werden. Anfangs der kommenden Woche folgen noch die letzten Installations- und Reinigungsarbeiten und das Mobiliar wird angeliefert. Dann ist die Laufenburger Stadthalle bereit für das grosse Eröffnungsfest (Programm siehe Kasten). Alle Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass auch der Endspurt noch erfolgreich gemeistert wird, wie sie gestern anlässlich eines Rundganges durch die Stadthalle betonten. «Die Vorfreude steigt von Tag zu Tag», so Stadtammann Rudolf Lüscher, «bis jetzt wurde sehr gute Arbeit geleistet.»

Insgesamt waren in den vergangenen 15 Monaten fast 40 Unternehmen mit dem Bau der neuen Halle betraut. Die Baukommission absolvierte in dieser Zeit 45 Sitzungen und die Unternehmen ähnlich viele «Jours fixes» mit der Bauleitung. «Vor allem die vergangenen drei Wochen waren ziemlich intensiv», so Bauleiter Davide Zuccarello, «und auch die kommenden Tage bis zur Eröffnung dürften intensiv bleiben.»

Dunkles Foyer, helle Halle

Architekt Adrian Kloter vom Büro Brandenberger Buehrer Kloter Architekten stellte das Konzept der neuen Halle noch einmal kurz vor: «Wir gingen von einer Gleichwertigkeit von allen vier Seiten aus, differenziert wird durch Ausprägung und Grösse des Eingangs.» Die Halle stehe «gelassen im Gelände», so der Architekt und Rudolf Lüscher ergänzte: «Sie steht mit den richtigen Dimensionen am richtigen Ort.»

Betritt man die Halle durch den Haupteingang von Westen her, so kommt man als Erstes in ein Foyer, das farblich eher dunkel gehalten wurde. «Das Foyer kann auch ohne die Halle gemietet werden», erklärte René Leuenberger, «zum Beispiel für kleinere Anlässe wie private Feiern.»

Vom Foyer aus ist die Küche - durch eine Vorküche mit ausklappbarem Buffet - zugänglich. Eine Basisausstattung an Geräten wie Geschirrspüler, Steamer und Kochplatten sind vorhanden. «Daneben bietet die Küche genügend Platz und Anschlüsse, damit professionelle Caterer ihre Geräte mitbringen können», so Leuenberger. Dank anschliessenden Kühl- und Lagerräumen biete die Küche im Endeffekt mehr Platz als früher in der alten Stadthalle, obwohl sie flächenmässig kleiner sei.

Technik in der Decke

Vom Foyer tritt man in die eigentliche Halle, die ganz in weiss gehalten ist. Die lamellenartige Struktur nimmt dabei die Rahmenbedingungen mit den zahlreichen Ein- und Durchgängen auf, wie Adrian Kloter erklärte. Die mobile Bühne kann sowohl im herkömmlichen Sinn an einem Ende der Halle, als auch als Insel oder Laufsteg angeordnet werden. Sie wird ebenso wie das Mobiliar auf der Ostseite der Halle in Lagerräumen gelagert. Auch die Künstlergarderobe ist auf der Ostseite zu finden.

Die Technik befindet sich gut versteckt in der Dachkonstruktion der Halle. Dank eines innovativen Heizungssystems soll gewährleistet sein, dass die Halle schnell heizbar, aber ebenso schnell wieder kühlbar ist. «Die Halle ist Minergie-zertifiziert und auf dem Dach wird mittels einer Solaranlage Strom produziert», erklärten Rudolf Lüscher und Adrian Kloter. Und auch von der Akustik versprechen sich die Verantwortlichen einiges: «Die Halle ist so konzipiert, dass sowohl kleine Chöre als auch Popbands und klassische Orchester darin eine gute Akustik vorfinden», führte Adrian Kloter aus.

75 Prozent der Tickets verkauft

Ein erstes Mal kann sich das Publikum am Eröffnungskonzert mit Bastian Baker am 17. Mai von der Akustik überzeugen. «Rund 75 Prozent der Tickets dürften mittlerweile verkauft sein», so Stadtammann Rudolf Lüscher, «ich empfehle allen Fans, den Vorverkauf zu nutzen.» Auch für weitere Anlässe gebe es schon Anfragen und Reservationen, so finden noch im Mai zwei Versammlungen statt.

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