Frick

Das neue Fricker Gemeinschaftsgrab wurde feierlich gesegnet

Ergreifende Worte von Pfarrerin Verena Salvisberg bei der Einsegnung des Gemeinschaftsgrabs.

Ergreifende Worte von Pfarrerin Verena Salvisberg bei der Einsegnung des Gemeinschaftsgrabs.

Das neue Gemeinschaftsgrab bewahrt den offenen und parkähnlichen Charakter des Fricker Friedhof. Am Sonntag wurde es feierlich eingesegnet.

Im Anschluss an den sonntäglichen Gottesdienst fand in Frick ein ganz besonderer Anlass statt. Umrahmt von Blasmusikklängen vollzog der katholische Pfarrer Thomas Sidler gemeinsam mit der reformierten Pfarrerin Verena Salvisberg in einer besinnlichen Feier die Einsegnung des Gemeinschaftsgrabes.

«Vieles ist einem Wandel unterworfen, die Gewohnheiten und Zeiten ändern sich stetig», begrüsste der Vizeammann und Präsident der Friedhofkommission, Christian Fricker, die zahlreich erschienenen Gäste. «Zudem», so Fricker, «ist es für Angehörige oft schwierig, ein Grab zu unterhalten und zu pflegen, sei es aus finanziellen wie auch geografischen Gründen. Deshalb ist in den letzten Jahren die Nachfrage nach Gemeinschaftsgräbern mehr und mehr gestiegen, die Zahl der Erdbestattungen laufend zurückgegangen und das bestehende Grab nahezu ausgelastet.» Mit verdientem Stolz durfte Fricker anschliessen, dass beim 2007 in Angriff genommenen Projekt, nicht nur das Budget von 85 000 Franken deutlich hatte unterschritten werden können, sondern, dass unter der hervorragenden Leitung von Landschaftsarchitekt Beni Stöckli ein wunderschönes Werk entstanden ist, durch welches der offene und parkähnliche Charakter des Friedhofs erhalten bleibt.

Auch Stöckli betonte in seiner anschliessenden Rede, dass er sich geehrt fühle, dass er das Gemeinschaftsgrab habe gestalten dürfen und gleich wie zuvor Christian Fricker dankte er den beiden Kirchgemeinden für die hervorragende Zusammenarbeit. Stöckli, aus dessen Feder der im Jahre 2008 erstellte Nutzungs- und Pflegeplan stammt, hatte beim neuen Gemeinschaftsgrab unter anderem Vogeser-Sandstein und Zierbäume verwendet und es mit den insgesamt drei Steinbänden verstanden, den Grabcharakter mit Bepflanzungsmöglichkeiten beizubehalten.

Besinnliche Worte der Pfarrer

Sorgfältig gewählt, tief besinnlich und überaus passend waren auch die Worte von Pfarrer Thomas Sidler und Pfarrerin Verena Salvisberg. Sidler hatte bereits beim vorangehenden Gottesdienst der Gemeinde Frick mit den Worten «Tote bestatten ist eines der sieben Werke der Barmherzigkeit» gedankt und Verena Salvisberg erklärte mit Paulus’ Worten aus dem Korintherbrief «die Toten werden wie ein Samenkorn auferweckt, denn auch das Korn muss sterben, damit es auferstehen kann», dass das Gemeinschaftsgrab ein Symbol für Segen, Hoffnung und Trost sei. Mit gemeinsamem Gebet, Singen und einem kleinen Umtrunk wurde die feierliche Einsegnung abgeschlossen.

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