Rheinfelden

Das sind die Herren der fliegenden Scheiben

Michi Stadelmann (links) und Arnold Fischer haben an der Discgolf-Schweizer-Meisterschaft unterschiedliche Zielsetzungen. zvg

Michi Stadelmann (links) und Arnold Fischer haben an der Discgolf-Schweizer-Meisterschaft unterschiedliche Zielsetzungen. zvg

Achtung fliegende Untertassen: Michi Stadelmann und Arnold Fischer aus Rheinfelden nehmen an der Discgolf Schweizer Meisterschaft in Riehen teil. 17 Turnier-Stunden warten auf sie.

Erstmals finden in der Nordwestschweiz die Schweizer Meisterschaften im Discgolf statt. Die Regeln dieser Sportart entsprechen weitgehend jenen des normalen Golfsports – statt mit einem Ball wird allerdings mit einem Frisbee gespielt. Als Ziel dient ein Metallkorb, dessen Ketten den Frisbee stoppen und in den Korb fallen lassen.

Am Wochenende vom 6. bis 8. September findet im Wenkenpark in Riehen die Schweizer Meisterschaft statt. Mit dabei sind der amtierende Europameister (Schweiz) und ein weiterer einheimischer Medaillengewinner der EM 2012.

Quelle:youtube/Brodie Smith

Discgolf – Eine Einführung

Einige Spitzenspieler aus anderen Ländern (Deutschland, Italien, Belgien, Finnland und USA) sorgen für zusätzliche Klasse. Die Wettkämpfe beginnen am Freitag. Am Sonntag fallen dann die Entscheidungen.

Die Rheinfelder Teilnehmer

Dann hoffen auch zwei Teilnehmer aus Rheinfelden auf eine gute Platzierung. Unterschiedlicher könnten sie nicht sein: Michi Stadelmann (37), in seiner dritten Saison, schielt mit Recht auf eine Platzierung in den ersten zehn. Die Resultate der bisherigen Turniere machen dabei Mut.

Arnold Fischer (67) ist einer der ältesten Turnierspieler der Schweiz und nimmt die Sache bei seiner sechsten Teilnahme etwas gelassener. Allein die Herausforderung, rund 17 Stunden Turnier zu bewältigen, ist Anreiz genug.

100 Meter weite Würfe

Wer an einem der drei Tage den Weg in den Wenkenpark Riehen findet, den erwartet einiges an Spektakel:

Zu erwarten sind tolle Flüge der Frisbees – die besten Spieler werfen über 100 Meter weit. Spannend wird auch sein, die Taktik der Spieler zu beobachten. Und natürlich, wer das Turnier am Ende für sich entscheidet. (az)

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