Laufenburg

Der Akku ist in der Ladephase: Das ehemalige Swissgrid-Areal wird unter neuem Namen vermarktet

Gespräche mit potenziellen Mietern sind im Gang.

Gespräche mit potenziellen Mietern sind im Gang.

Vor rund einem Jahr kaufte die damals neugegründete Entwicklungsgesellschaft Stern Laufenburg AG (EGSL) das ehemalige Swissgrid-Areal in Laufenburg. In der Zwischenzeit wurden weitere Schritte hin zu dieser Entwicklung gemacht. So hat das Areal etwa einen neuen ­Namen: «Akkumulator Laufenburg».

Vor rund einem Jahr kaufte die damals neugegründete Entwicklungsgesellschaft Stern Laufenburg AG (EGSL) das ehemalige Swissgrid-Areal in Laufenburg. Hinter der EGSL stehen Daniel Kündig und Stephan Anliker sowie die beiden Unternehmungen Blauhut und SA Holding. Das Ziel: Den geschichtsträchtigen Standort als sogenannten Business Incubator zu positionieren und einen Hub für Start-ups, innovative Neugründungen und etablierte Unternehmen entstehen zu lassen. CEO Stephan Jäger rechnete damals mit einem Zeitraum von drei bis fünf Jahren, bis das Areal voll entwickelt ist.

In der Zwischenzeit wurden weitere Schritte hin zu dieser Entwicklung gemacht. So hat das Areal etwa einen neuen ­Namen: «Akkumulator Laufenburg». Und wie bei einem Akku befinde man sich derzeit auch in der Ladephase, so Stephan ­Jäger. «Seit dem Kauf konnten wir insbesondere die einmalige technische Umgebung dahin­gehend aufarbeiten, dass die ­Liegenschaft für verschiedene Mieter bezugsbereit ist.»

Weiter wurde ein Angebots­paper erarbeitet, der Online-Auftritt erneuert und auch in den sozialen Medien ist man präsent. Im Paper werden die Flächen – von Büros über Labor- und Seminarräume bis zu Archivflächen – beworben. «Ergänzt wird unser Angebot mit der schweizweit fast einmaligen Möglichkeit, in unmittelbarer Nähe auf dem Areal eigene Pilotanlagen bauen zu können», so Jäger.

Wie der EGSL-CEO weiter sagt, laufen zurzeit auch diverse Gespräche mit interessierten Mietern. «Dabei ist schön zu ­sehen, dass das Interesse am Akkumulator Laufenburg von Unternehmen aus verschiedenen Branchen zu spüren ist.» Er sei deshalb zuversichtlich, «dass wir zum einen das Areal bald mit Zwischennutzern neu beleben können, parallel dazu aber auch langfristig interessante Mieter aus den Bereichen Energie, sichere Kommunikation und Digitalisierung ansiedeln können».

Im Angebotspaper heisst es, der Akkumulator sei ein «spannungsvolles Spielfeld», das die Möglichkeit biete, mitzugestalten und Identität zu stiften. In der Regel sind die Verantwortlichen deshalb jeden Mittwochnachmittag, vorzugsweise unter Voranmeldung, vor Ort, um den Akkumulator Laufenburg zu zeigen. «Unser Wunsch ist es, dass damit der erste Schritt mit zukünftigen Mietern gelingt, um das Areal gemeinsam weiterentwickeln, gestalten und prägen zu können», so Jäger. Er sei guten Mutes, «dass im ersten Quartal erste Erfolgsmeldungen veröffentlicht werden können».

Autor

Marc Fischer

Marc Fischer

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