Eishockey 2. Liga

Der EHC Rheinfelden verliert zu Hause – und verpasst den Einzug ins Final

Der EHC Rheinfelden ist in der Halbfinal-Partie der Playoffs ausgeschieden – sie verloren gegen den das Team aus Bucheggberg.

Der EHC Rheinfelden ist in der Halbfinal-Partie der Playoffs ausgeschieden – sie verloren gegen den das Team aus Bucheggberg.

Die Zähringer verlieren das zweite Spiel der Halbfinal-Playoffs gegen Bucheggberg. Damit ist der Traum vom möglichen Aufstieg geplatzt.

Die Vorgabe für die Zähringer in der zweiten Halbfinal-Playoff-Partie gegen die Gegner aus Bucheggberg SO war klar: Ein Sieg auf heimischem Eis musste her, um ein entscheidendes drittes Match zu erzwingen und somit die Türe zum Einzug in das Playoff-Final in der zweiten Liga offen zu halten.

Doch die Hoffnungen des EHC Rheinfelden erhielten am Donnerstagabend in der KuBa-Arena bereits in der achten Minute einen Dämpfer, als die Gäste aus Bucheggberg den Puck im Gehäuse der Zähringer versenkten. Von dort an blieb die Partie bis zur Schlusssirene torlos.

Die 0:1-Niederlage bedeutete das Aus für das Team um Trainer Michael Eppler. «Wir waren sehr enttäuscht nach dem Match. Beide Partien gegen Bucheggberg verliefen auf Augenhöhe und hätten auch in unserer Richtung kippen können», sagt Eppler, der auch ein wenig mit dem Schicksal hadert. «Die zwei Pfostentreffer, die wir zum Schluss hatten, hätten auch genauso gut im Netz landen können.»

Breiter aufstellen für die neue Saison

Es war das erste Mal seit vielen Jahren, dass der EHC Rheinfelden nicht das Endspiel der Playoffs erreicht hat. «Das ist ungewohnt für uns. Zumal wir uns auf Zunzgen-Sissach im Endspiel gefreut hätten. Das wäre ein richtiges Derby geworden», sagt Eppler. Ein Grund, weshalb in diesem Jahr im Halbfinal Endstation war, lag mitunter auch an den Verletzungssorgen, welche die erste Mannschaft des EHC zu beklagen hatte. «Viele wichtige Kräfte sind ausgefallen und mussten durch Spieler der zweiten Mannschaft ersetzt werden», sagt Eppler.

Positiv an der Saison sei, dass sich die Spieler in der ersten Mannschaft bewiesen hätten und man einige von ihnen in der nächsten Saison eventuell in den Kader der ersten Mannschaft integrieren könne, damit dieser breiter aufgestellt sei. Zu diesem Zweck würde man auch die Augen nach jungen talentierten Spielern ausserhalb der Zähringerstadt Ausschau halten, die aus dem Juniorenbereich in den Nachwuchsbereich aufrücken, um im kommenden Jahr den Titel ins Visier zu nehmen, sagt Eppler.

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Autor

Dennis Kalt

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