Fasnacht

Die Fricktaler Narren läuten die Hochsaison ein

In den Fasnachtshochburgen stehen die närrischen Grossveranstaltungen an. Der Schmutzige Donnerstag gab einen ersten Vorgeschmack, am Wochenende folgen die grossen Umzüge.

Im unteren Fricktal lud am Donnerstag die Fasnachtsgesellschaft Rheinfelden zu Wagenvernissagen, in Kaiseraugst wurde das Zepter übergeben und in Möhlin huldigten die Narren mit Guggen und dem Schissdräckzügli dem 3. Faisse. Im oberen Fricktal zogen die Fasnächtler mit Tschättermusig durchs Dorf und in Wittnau gab es beim Kinderumzug viele bunte Gesichter.

Auch die nächsten Tag – bis Aschermittwoch – bietet das Fricktal ein Potpourri an närrischen Veranstaltungen mit Umzügen, Schnitzelbänken oder etwa dem heutigen Open-Air-Guggen-Festival an der Laufenburger Städtlefasnacht, wo Tausende Narre aufeinandertreffen. Doch wo viele Menschen zusammenkommen, können auch Krankheitserreger wie Erkältungs- und Grippeviren leicht übertragen werden. «Jeder, der sich in eine Menschenmenge begibt, setzt sich grundsätzlich diesem Risiko aus», sagt Miriam Crespo, Sprecherin des Gesundheitszentrums Fricktal (GZF).

Gab es im Januar keine Fälle der saisonalen Grippe, die behandelt werden mussten, verzeichnet das GZF seither einen Anstieg. «Wir stecken derzeit mitten in der Grippesaison», so Crespo, die den Narren folgende Tipps mitgibt, damit sie das Ansteckungsrisiko während des närrischen Treibens reduzieren. Ersten sollte die Nähe zu Mund und Nase von anderen Menschen gemieden werden. Zweitens sollte auf das Händeschütteln verzichtet werden.

Als Gesundheitsbetrieb rät das GZF den Narren ausserdem zu verantwortungsbewusstem Veralten und moderatem Alkoholkonsum. «Dann fühlt man sich auch am Tag danach fit», sagt Crespo. Wer dennoch einen über den Durst trinkt, sollte das Auto stehen lassen. Zwar gibt es in den Fasnachtshochburgen keine «Heimgo-Taxen», die angeboten werden, jedoch sind gemäss den Veranstaltern überall genügend private Taxiunternehmen im Einsatz. «Falls es nicht plötzlich zu regnen beginnt und alle auf einmal nach Hause wollen, reichen die Taxen, die beim ‹Warteck› stehen, völlig aus», sagt Roman Maier vom OK-Städtlefasnacht in Laufenburg.

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Autor

Dennis Kalt

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