Jugendfest

Die Kinder bringen Farbe in die Altstadt

Eine bunte Indianergruppe darf am Jugendfestumzug nicht fehlen.

Eine bunte Indianergruppe darf am Jugendfestumzug nicht fehlen.

Rheinfelden 48 Gruppen aus Kindergärten und Primarschulklassen haben zu einen farbenfrohen, ideenreichen und lustigen Jugendfestumzug beigetragen. Freude und Staunen angesichts der Kreativität herrschte in den Gassen der Altstadt.

An diesem späten Vormittag war es glücklicherweise nicht so sommerlich heiss, ständig wehte ein erfrischendes Lüftchen, was den Kindern das Flanieren in ihren herrlichen Kostümen und selbst gebastelten Kreationen zum diesjährigen Jugendfestmotto «Spielereien» natürlich sehr erleichterte. Die Parade durch Rheinfelden führten Stadtmusik, Stadtweibel mit Hostessen und der Gemeinderat an, dessen Mitglieder sich wohl angesichts der dann am Sonntag stattfindenden Wahl mit dem Slogan «Surprise» präsentierten, indem sie überdimensionierte Spielkarten umgehängt hatten.

Zur Eröffnungsfeier versammelten sich alle Akteure und viel Publikum vor der zentralen Bühne am Hauptwachplatz. Zunächst intonierte ein kleiner Kinderchor das von Olaf Kirchgraber neu komponierte Jugendfestlied. Danach hielt Stadträtin Béa Bieber, gleichzeitig Präsidentin der Jugendfestkommission, ein letztes Mal die Eröffnungsrede, weil sie sich nicht mehr für die Wahl zur Verfügung gestellt hat. Das Engagement für dieses alle zwei Jahre stattfindende Jugendfest sei beeindruckend und vermittle viele positive Aspekte: «Es lernt uns, nach Regeln zu spielen, Neues und dessen Sinn zu entdecken, gewinnen und verlieren zu lernen, aufeinander Rücksicht zu nehmen.»

Stadträtin Bieber betonte, dass Spielen auch Arbeit bedeuten könne, etwa beim Erlernen eines Musikinstruments oder im Sport. Sie forderte dazu auf, Kindern und Jugendlichen genügend Raum fürs Spielen zu geben, offene Begegnungen zwischen den Generationen und unterschiedlichsten Menschen zu ermöglichen. «Auf diesem Platz steht die Zukunft von Rheinfelden», freute sich Bieber über die turbulente Schar der jungen Leute und richtete ihr «spezielles Merci» an zahlreiche Institutionen, Sponsoren und Freiwillige, die solch einen Aktionstag erst ermöglichten.

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