Eiken

Die Lichtanlage soll bald durch einen Kreisel ersetzt werden

Ein Kreisel soll die Lichtanlage am Verkehrsknoten in Eiken ersetzen.Dennis Kalt

Ein Kreisel soll die Lichtanlage am Verkehrsknoten in Eiken ersetzen.Dennis Kalt

Ein Kreisel soll dafür sorgen, dass Fahrzeuge am Autobahnanschluss A3 zügiger vorankommen. Das entsprechende Baugesuch liegt ab dem 5. September auf.

Zu den Verkehrsspitzen am Autobahnzubringer A3 in Eiken sehen die Autofahrer oftmals rot. So wird das Vorwärtskommen an der durch eine Lichtanlage gesteuerten Kreuzung für viele Verkehrsteilnehmer zum Geduldsspiel. Geht es nach dem Bundesamt für Strassen (Astra), dann soll damit 2019 Schluss sein. Dieses plant, den Autobahnanschluss in Eiken zu erneuern und die Lichtanlage an der Kreuzung durch einen Kreisel zu ersetzen. Das entsprechende Baugesuch liegt vom 5. September bis 4. Oktober beim Baudepartement des Kantons und auf der Gemeindekanzlei Eiken auf.

«Verkehrszählungen und Schilderungen der Polizei haben gezeigt, dass die Lichtanlage nicht mehr ausreicht, einen flüssigen Verkehrsablauf zu gewährleisten. Die Lichtanlage ist an ihrem Anschlag», nennt Esther Widmer, Mediensprecherin beim Astra, als Grund für die Baumassnahmen. Deswegen hat der Bund bereits vor zwei Jahren mit den Planungen an diesem Verkehrsknoten begonnen.

Der geplante Kreisel weist einen Aussendurchmesser von rund 40 Metern auf und hat zwei Fahrspuren mit jeweils vier Metern Breite. Zusätzlich werden zwei Bypässe realisiert – einspurige Ab- und Auffahrten, die neben dem Kreisel verlaufen. Diese führen die Verkehrsteilnehmer von Eiken kommend in Richtung Laufenburg und von Sisseln auf die Autobahn in Richtung Basel. Zusätzlich werden der Strassenbelag, die Leitschranken und die Signalisation ersetzt. «Die Strassenfläche für den Kreisel ist ausreichend. Jedoch müssen zusätzlich rund 190 Quadratmeter Bauland für die beiden Bypässe eingeteert werden», sagt Widmer.

Bauarbeiten beginnen 2018

Die Hauptarbeiten für die Erneuerung und Umgestaltung sind für 2018 vorgesehen. Die Kosten belaufen sich auf 3,75 Millionen Franken. «Wir rechnen mit einer Bauzeit von rund einem Jahr», sagt Widmer. Dementsprechend werden die Erneuerungs- und Umgestaltungsarbeiten 2019 abgeschlossen sein.

Wie der Kreisel gebaut werden soll und wie stark die Verkehrsbeeinträchtigungen sein werden, ist derzeit noch unklar, denn: «Die Detailplanung wird erst ungefähr ein dreiviertel Jahr vor dem Baubeginn abgeschlossen sein», sagt Widmer. Dann sollen auch die ersten Arbeiten ausgeschrieben werden.

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