Wer sein Auto auf dem Parkplatz beim Storchennestturm in Rheinfelden abstellt, muss die Parkuhr mit dem nötigen Kleingeld (Franken oder Euro) füttern. Bis vor einigen Tagen funktionierte der Einwurf der Münzen tadellos. Doch im Laufe des Samstagmorgens gab der Automat den Geist auf. Nichts ging mehr.

«Das kenne ich. Da hat doch wieder jemand eine Dollarmünze oder sonst irgendetwas in den Schlitz geworfen und nun ist der Apparat halt blockiert», meinte eine Autofahrerin, die ihr Portemonnaie wieder in der Handtasche verstauen konnte. «Es gibt immer wieder solche Schlaumeier, die absichtlich eine unpassende Münze einwerfen, damit das System blockiert ist und sie für die Dauer ihrer Parkzeit möglichst wenig bis gar nichts bezahlen müssen», ergänzte die Frau.

«Aha, geht die Parkuhr schon wieder nicht», stellte ein Fahrzeuglenker fest, der sich die Parkplatznummer nicht länger merken musste, die er hätte eintippen sollen. Denn seinen Wagen durfte er nun gratis stehen lassen, weil es auf dem Parkplatz Storchennestturm in Rheinfelden nur diese eine Parkuhr gibt.

Dem aufgebotenen Pikettdienst gelang es nicht, die Parkuhr wieder in Betrieb zu setzen - es lag ein grösserer Defekt vor, aber eine unpassende Münze war nicht die Ursache. Inzwischen ist der Schaden behoben und der Automat muss wieder mit Kleingeld gefüttert werden.