Rheinfelden

Die Reha-Klinik optimiert ihre Infrastruktur

Ein kleiner Parkteil verschwindet, wenn in diesem Bereich die Erweiterung der Klinik realisiert wird.

Ein kleiner Parkteil verschwindet, wenn in diesem Bereich die Erweiterung der Klinik realisiert wird.

Die Kapazitätsgrenzen der Reha-Klinik sind erreicht, für optimale Therapiekonzepte sind neue Investitionen nötig. Sie investiert nun 25 Millionen in Erweiterungsbau und Sanierung im Altbestand.

Die Reha Rheinfelden scheut keine Anstrengungen, um einen vielseitigen Klinikbetrieb auf modernem Kurs zu halten und speziell die Infrastruktur fortlaufend zu optimieren. Nun ist angedacht, auf der Ostseite den Reha-Campus durch einen Erweiterungsbau zu optimieren und dadurch den Anforderungen an einen modernen Klinik-Betrieb mit umfangreichen Therapie- und Seminarbereichen gerecht zu werden. Das Baugesuch liegt derzeit im Rathaus öffentlich auf.

Im Bereich des Rütteliwegs und der bestehenden Parkierungsanlage sind ebenfalls bauliche Verbesserungen vorgesehen, um beispielsweise neue Velo- und Motorrad-Abstellplätze zu realisieren. Neugestaltungen in den Bereichen Besucherparkplatz und Bushaltestellen sind ebenso vorgesehen wie im Innenhof des Reha-Gebäudekomplexes.

Gestaltungsplan ist Pflicht

Eine kantonale Zustimmung für das Gesamtprojekt ist laut Matthias Mühlheim, Administrativer Direktor der Reha Rheinfelden, notwendig. Die Vorbereitungsarbeiten laufen schon einige Jahre, zumal ein Gestaltungsplan zum Pflichtenheft für ein derartiges Projekt gehört. «Ein kontinuierlicher Ausbau», lautet denn auch das Credo im Klinik-Management. Derzeit verfügt das Haus über 184 Betten, die Erweiterung auf 204 kann stattfinden. In diesem Zusammenhang ist auch eine spezielle Station für Geriatrie im östlichen Anbau vorgesehen. In dem Komplex lassen sich laut Planung spezielle Kurs- und Therapieräume für medizinische Trainings unterbringen, zumal der Bedarf steigt.

Matthias Mühlheim gibt sich optimistisch: «Den Spatenstich planen wir für September 2016.» Und er geht davon aus, dass der Erweiterungsbau im Herbst 2018 vollendet ist und etwa ein Jahr später auch die Umbau- und Sanierungsarbeiten in den älteren Gebäudeteilen erledigt sind.

Kommentar von Mühlheim: «Wir müssen am Markt konkurrenzfähig bleiben.» Er verweist übrigens auf das das Einzugsgebiet Nordwestschweiz, nennt allerdings auch die Räume Zürich, Bern und Luzern, woher Reha-Suchende an den Hochrhein kommen. Mehr noch: «Die neu zu etablierende Abteilung für Geriatrische Rehabilitation braucht dringend eine separate und in sich geschlossene Station.» Der Leistungsauftrag sei zukunftsweisend angesichts der demografischen Entwicklung. In der Klinik werden jährlich rund 2000 Patientinnen und Patienten stationär behandelt, etwa 4500 sind es meistens im ambulanten Bereich aus der Region Fricktal. Die Kapazitätsgrenzen sind erreicht, im Sinne optimaler Therapiekonzepte sind neue Investitionen erforderlich.

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