Frick

Die Tische sind begehrt: Italienisches Bistro legt erfolgreichen Start hin

Inmitten des «Fiori»-Gastraums stehen Olivenbäume und tragen zu mediterranem Flair bei. Die «Dreiklang»-Profile beim Haus 6, das rückgebaut wird.

Inmitten des «Fiori»-Gastraums stehen Olivenbäume und tragen zu mediterranem Flair bei. Die «Dreiklang»-Profile beim Haus 6, das rückgebaut wird.

Am Abend sind die Plätze im «Fiori» an der Fricker Hauptstrasse begehrt – Gäste schätzen das mediterrane Flair.

Seit rund einem halben Jahr sorgt Familie Melina mit ihrem «Fiori» für italienisches Flair an der Fricker Hauptstrasse. Am Morgen gibt’s italienischen Kaffee und Gipfeli, über den Mittag Piadine, abends werden Cocktails gemixt, kalte Platten serviert und internationale Biere angeboten.

«Wir haben einen Super-Start hingelegt», sagt Gian-Marco Melina vom «Fiori»-Team. Gerade an den ersten Tagen nach der Eröffnung Ende Januar habe die Neugier viele Gäste in das Lokal gezogen.

«Dann kam auch schon bald die Corona-Ohrfeige», sagt Melina. Die vorübergehende Zwangsschliessung habe dafür gesorgt, dass sich der Aufbau einer Stammkundschaft in die Länge zog. Angesichts der derzeitigen Situation ist Melina mit dem Geschäftsgang zufrieden.

«Besonders am Abend sind die Plätze begehrt.» Dann geniessen viele mit ihren Freunden ein Bier oder einen der rund 30 Cocktails. Dies gilt besonders für Freitag und Samstag, an denen das «Fiori» bis Mitternacht geöffnet hat.

Zur Beliebtheit trage sicherlich der besondere Look der Lokalität bei. Die Gäste sitzen auf modernem Mobiliar zwischen alten Bruchsteinmauern. Inmitten des Gastraums versprühen Olivenbäume mediterranes Flair. Eine Lounge mit Sesseln sorgt für Gemütlichkeit.

«Für die Aufmachung haben wir viele positive Reaktionen erhalten», sagt Melina. Rund 50 Personen finden im Gastraum Platz. Im Mai hinzugekommen ist eine Terrasse, die besonders an den derzeitigen lauen Sommerabenden gut belegt ist.

In Sachen Frühstück verhehlt Melina nicht, dass man mit der Bäckerei-Konditorei Kunz in unmittelbarer Nähe einen schweren Stand hat. Mit einem breit gefächerten Frühstücksangebot für Umsatz zu sorgen, sei ohnehin nicht das Ziel des «Fiori», so Melina. Dies, weil man in der Lokalität keine Küche habe und ein solches Angebot nicht authentisch wäre.

«Die Italiener sind ja nicht gerade für ein üppiges Frühstück bekannt», sagt er mit einem Schmunzeln. Generell gehe es auch nicht darum, ein grosses Angebot an Speisen anzubieten. «Unsere Philosophie ist es, kleine italienische Speisen etwa zu einem Glas Wein zu reichen.»

Wenn Gäste am Morgen vorbeikommen, dann oftmals, weil sie schnell einen original zubereiteten Espresso trinken und dazu noch vielleicht ein Cornetto mit Creme- oder Konfitürenfüllung essen wollen.

So kommt das «Fiori» am Vormittag mit einem Mitarbeiter aus, nachmittags und abends sind es deren drei. «Ich bin froh, dass ich auf ein eingespieltes Service-Team zählen kann», sagt Melina.

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