Frick

Ein Labyrinth zum Jubiläum

Mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel wurde das neue Labyrinth eingeweiht. CBF

Mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel wurde das neue Labyrinth eingeweiht. CBF

Die römisch-katholischen Kirche in Frick feierte ihr 300-Jahr-Jubiläum – die Einweihung des neuen Labyrinths war ein Höhepunkt.

Mit einem stimmungsvollen Gottesdienst unter freiem Himmel und bei Kerzenlicht wurde das neu erstellte Labyrinth neben der römisch-katholischen Kirche in Frick feierlich eingeweiht. Die Idee, auf dem alten Friedhof etwas Neues zu gestalten, konnte damit erfolgreich umgesetzt werden. Viele Besuchende nahmen rund um den schön beleuchteten Kreis Platz und feierten mit.

Ein Labyrinth, das kann ein Ort sein für viele verschiedene Gedanken und Anregungen. Dies stellten auch die Kinder fest, die zu Beginn des Gottesdienstes den Weg in die Mitte suchen durften. «Ein langer Weg», war da zu hören oder: «Ich bin einfach geradeaus gegangen, ohne dem Weg zu folgen.» Und: «Ich hatte kaum Zeit, rechtzeitig in die Mitte zu kommen.» Genau solche unterschiedlichen Erfahrungen sollen im neuen Labyrinth gemacht werden.

Ein Werk für die Nachwelt

Es ist, wie im täglichen Leben, ein Ort mit vielen Wendungen. Genauer gesagt: hier im Labyrinth mit 16 davon. In der Mitte ein kleiner Ruheplatz, der einlädt zum Meditieren, zum Nachdenken und Kraft gibt für den weiteren Weg. Pfarrer Thomas Sidler sieht das Labyrinth als einen Ort, an dem viele Menschen zusammenkommen und den Weg zueinanderfinden.

Es ist auf jeden Fall aber auch «ein gelungenes Gemeinschaftswerk, auf das man stolz sein kann», sagte Rolf Hüsser, OK-Präsident des 300-Jahr-Jubiläums der Pfarrkirche Frick. Ziel war es, ähnlich wie damals beim Bau der neuen Kirche, selber mit den Menschen aus der Pfarrei Hand anzulegen und ein Bauwerk zu erstellen, das für die Nachwelt erhalten bleibt. Und tatkräftige Unterstützung von Vereinen, Pfarreimitgliedern, regionalen Firmen und anderen fleissigen Helfern gab es.

200 Meter Weg

Im Mai letzten Jahres wurde bereits die Startplatte verankert. Bei den Arbeitseinsätzen waren jeweils 8 bis 14 Personen dabei, die etwa 4,5 Tonnen Steine verlegten oder Rasen säten und das Labyrinth auf die Gesamtlänge des Weges von über 200 Metern und einen Durchmesser von gut 14 Metern anwachsen liessen. Auch finanziell ist man dank Sponsoren auf gutem Weg.

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