Immer wieder taucht die Kantonsstrasse zwischen Laufenburg und Sisseln mit Stau oder stockendem Kolonnenverkehr in den Verkehrsmeldungen auf: Die Baustelle mit Lichtsignalanlagen im Ausserortsbereich verschärft seit rund einem halben Jahr die ohnehin schon angespannte Verkehrssituation.

Die Kantonsstrasse wird auf diesem Abschnitt saniert, auf neun Meter verbreitert und mit Radstreifen versehen. «Wie angenommen gab es, da wir an mehreren Orten gleichzeitig gearbeitet haben, zum Teil grössere Behinderungen für den Verkehr», sagt der zuständige Kreisingenieur Stefano Donatiello.

Aber man habe Massnahmen ergriffen, um zumindest für eine gewisse Entlastung zu sorgen. «Wir konnten die Situation etwas entschärfen, indem wir die Lichtsignalanlagen während der Morgen- und Abendspitzenstunden durch den Verkehrsdienst gesteuert haben. So konnten die Wartezeiten vor den Anlagen etwas reduziert werden», so Donatiello. Auch habe man «wenn immer möglich» Lichtsignalanlagen entfernt, wenn sie nicht zwingend gebraucht wurden.

Vorsprung auf den Zeitplan

Die Verantwortlichen seien sich bewusst, dass die Situation für den täglichen Verkehr unangenehm ist. Immerhin hat Donatiello eine positive Nachricht für die geplagten Verkehrsteilnehmer: Dadurch, dass an mehreren Orten gleichzeitig gearbeitet wurde, gab es zwar in den letzten Monaten mehr Behinderungen, aber die gesamte Baudauer kann etwas verkürzt werden. «Gegenüber dem ursprünglichen Bauprogramm haben wir einen Vorsprung von rund einem Monat», sagt der Kreisingenieur.

Rund drei Viertel der Arbeiten sind bereits abgeschlossen. «Der Ausbau von Laufenburg in Richtung Sisseln wird nächste Woche, abgesehen vom Deckbelag, bis zur Abzweigung nach Kaisten abgeschlossen sein», sagt Donatiello.

Die Werksunterführung der BASF und ein Bachdurchlass werden ebenfalls saniert. Aktuell habe man die zweite Sanierungsetappe beim Bachdurchlass in Angriff genommen, beschreibt der Kreisingenieur den Stand der Bauarbeiten. Dies dauere rund drei bis vier Wochen. Anschliessend werden die Beläge weiter eingebaut. «Bis an Weihnachten sollten 80 Prozent der Arbeiten abgeschlossen sein.»

Optimale Witterung

Bislang hat das schöne und trockene Sommerwetter den Bauarbeitern in die Hände gespielt. «Die Sanierung der Werksunterführung der BASF und des Bachdurchlasses ‹Seemattbächli› bedürfen trockener Witterung. Durch diese optimale Witterung konnten diese Arbeiten zügig und ohne Witterungsmassnahmen ausgeführt werden.»

Abhängig von den Wetterverhältnissen im Winter rechnet der Kreisingenieur derzeit damit, dass die Bauarbeiten – ohne den Einbau des Deckbelags – gegen Ende Februar 2019 abgeschlossen werden können. Der Deckbelag wird dann im kommenden Sommer eingebaut. Vorher gebe es eine provisorische Markierung, erklärt Donatiello. «Der Radstreifen wird erst nach dem Deckbelagseinbau markiert.»