Rheinfelden

Ein Spiel wie kein anderes zuvor – die FC-Frauen sorgen für eine Premiere

Die Rheinfelder 3.-Liga-Fussballerinnen fordern am Samstag im Schweizer Cup das Nati-A-Team des FC Luzern.

Zum ersten Mal in der Clubgeschichte empfängt der FC Rheinfelden eine erstklassige Mannschaft. Möglich gemacht hat dies die Frauenmannschaft im Schweizer Cup. Sie spielt heute gegen Luzern.

Das wird am Samstagabend eine Premiere auf dem Rheinfelder Fussballplatz Schiffacker: Zum ersten Mal in der Geschichte des FC Rheinfelden gastiert ein Klub aus der höchsten Schweizer Liga in Rheinfelden – und das nicht etwa in einem Legendenspiel oder einem Freundschaftsspiel.

Nachdem sie sich in der ersten Runde des Schweizer Cups gegen den FC Reinach knapp durchgesetzt hatten, meinte es das Los gut mit den Frauen des FC Rheinfelden. Das 3.-Liga-Team empfängt nämlich um 19 Uhr das Nati-A-Team des FC Luzern.

«Ein solches Spiel ist ein riesiges Erlebnis, sowohl für die Spielerinnen und Trainer wie auch für den gesamten Verein», sagt Dominik Tanner, Präsident des FC Rheinfelden.

Kein Wunder, ist die Vorfreude beim Klub gross. Die freiwilligen Helfer stellen einiges auf die Beine. So wird am Samstagmorgen extra eine Tribüne auf die Laufbahn neben dem Spielfeld gebaut, um den Zuschauern beste Sicht zu verschaffen.

Der Klub lädt ausserdem die Supporter und Sponsoren wie auch die beiden Mannschaften und das 4.-Liga-Frauenteam zum Essen ein. Auch für Getränke und Essen am Spielfeldrand ist gesorgt. «Wir hoffen auf etwa 300 Zuschauer», sagt Tanner.

Das wäre gerade für das Rheinfelder Team eine fast schon gewaltige Kulisse. «Auch am Final des Basler Cups in der vergangenen Saison in Pratteln hatte es viele Zuschauer», erinnert sich Tanner.

«Aber natürlich ist es speziell, so etwas auf dem heimischen Platz zu erleben.» Dann, wenn im Publikum viele bekannte Gesichter zu sehen sind, auch Freunde und Familie ans Spiel kommen. Der Präsident mag dem Team diesen Saisonhöhepunkt gönnen.

«Es ist eine grosse Freude für alle. Genau wegen solcher Erlebnisse spielen wir Fussball», sagt er. Dabei spielt das Resultat für einmal nur eine untergeordnete Rolle. «Wir möchten uns natürlich möglichst gut verkaufen. Was dann herauskommt, werden wir sehen», sagt Tanner.

Autor

Nadine Böni

Nadine Böni

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