Frick

Eine neue Photovoltaikanlage für Frick

Der Strom der neuen Photovoltaik-Anlage wird ins öffentliche Netz eingespiesen

Der Strom der neuen Photovoltaik-Anlage wird ins öffentliche Netz eingespiesen

Auf dem Dach der Sporthalle Ebnet wurde eine Solaranlage installiert. Auf einer Fläche von 620 Quadratmetern sorgen 378 Solarmodule dafür, Sonnenstrahlung in elektrische Energie umzusetzen.

Die Gemeinde Frick hat eine neue Photovoltaikanlage. Die Solarstromanlage wandelt mithilfe von Solarzellen Sonnenstrahlung in elektrische Energie um. Auf dem Dach der Sporthalle des Oberstufenzentrums Ebnet wurden im Zuge der Dachsanierung auf einer Fläche von 620 Quadratmetern 378 Solarmodule installiert. Nachdem die Anlage Ende September in Betrieb genommen wurde, fand nun die Übergabe an den Gemeinderat statt. Gemeindeammann Anton Mösch begrüsste die anwesenden Vertreter der Gemeinde, der Schule und des Projektteams und freute sich über die erfolgreiche Realisierung des Projekts. «Die Gemeinde Frick ist stolz, die neue Photovoltaikanlage offiziell in Betrieb zu nehmen», so Anton Mösch. Seit der inoffiziellen Inbetriebnahme hat die Anlage bereits 9650 Kilowattstunden Energie produziert - zum Vergleich: Ein Haushalt benötigt im Durchschnitt 3500 Kilowattstunden pro Jahr.

Die neue Photovoltaikanlage wurde vom Projektteam offiziell dem Gemeinderat übergeben. cs

Die neue Photovoltaikanlage wurde vom Projektteam offiziell dem Gemeinderat übergeben. cs

Jährlich Strom für 25 Haushalte

Gian-Marco Lacher vom Ingenieur-, Planungs- und Beratungsbüro Basler&Hofmann führte in die technischen Details der Anlage ein. Mit den jährlich produzierten 90000 Kilowattstunden können ungefähr 25 Haushalte versorgt werden. Über 25 Jahre Laufzeit kann so mit einer Einsparung von 185 Tonnen Treibhausgasen gerechnet werden. Die örtliche Bauleitung für das Projekt wurde dem lokalen Architekturbüro Hüsser übertragen, die Installation erfolgte durch die Zeiher Firma Richard Schmid Elektrofachgeschäft AG und die Sanierungsarbeiten am Dach übernahm die Holzbaufirma Böller AG aus Frick. Nach rund zwei Monaten Bauzeit war das insgesamt 780000 Franken teure Projekt fertiggestellt.

Bereits die zweite Anlage in Frick

Mit dem Bau der neuen Photovoltaikanlage schliesst die Gemeinde Frick an eine vor knapp 20 Jahren begonnene Entwicklung an: Auf dem Dach der Heilpädagogischen Schule wurde bereits 1995 eine Solarstromanlage montiert. «Damals stellte die Gemeinde das Dach der HPS zur Verfügung, die Finanzierung lief über eine Genossenschaft. Dank der Weitsicht der Fricker Bürger wurde der Kredit für den Bau der neuen Anlage bewilligt», sagt Anton Mösch. Es ist die grösste Indach-Photovoltaikanlage im oberen Fricktal - und ein klares Ja der Fricker zu alternativen Energien.

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