Schupfart

Einsprachefrist verpasst: Salt will wegen Handy-Antenne Gespräch suchen

Salt würde in Schupfart gern eine Mobilfunkantenne erstellen. (Symbolbild)

Salt würde in Schupfart gern eine Mobilfunkantenne erstellen. (Symbolbild)

Salt bestätigt, dass es wegen eines internen Fehlers die Einsprache-Frist in Sachen Mobilfunkantenne verpasst hat. Das ist allerdings noch nicht das Ende der Geschichte.

Im Fall des verschwundenen Antennen-Entscheids in Schupfart gibt es Neuigkeiten. Ende Oktober hatte die Gemeinde mitgeteilt, man habe ein Baugesuch des Mobilfunkanbieters Salt für eine neue Mobilfunkantenne im Dorf abgelehnt – und gegen diesen Entscheid sei keine Beschwerde eingegangen. Sprich: Vorerst werde keine neue Antenne gebaut. Bei Salt hiess es allerdings, man wisse vom Entscheid nichts. Dieser sei noch nicht eingetroffen.

Nun die Aufklärung: Der Entscheid ging am 16. September doch bei Salt ein. Das bestätigt Sprecherin Therese Wenger. «Er wurde nach Eingang aber leider nicht an die zuständige Stelle weitergeleitet.» So etwas sei noch nie vorgekommen, sagt Wenger. Und der Fehler hat Konsequenzen. Der Mobilfunkanbieter hat damit nämlich tatsächlich die Einsprache-Frist verpasst.

Ein Ende der Geschichte zwischen Salt und Schupfart ist damit trotzdem nicht absehbar. «Unsere Netzwerkspezialisten haben die Situation erneut evaluiert und sind zum Schluss gekommen, dass Salt in Schupfart nach wie vor einen Antennenstandort benötigt», so Wenger. Man werde nun «mit den zuständigen Parteien das Gespräch suchen» und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde einen möglichen Standort festlegen. (nbo)

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