Rheinfelden
Erfolgsgeschichte: In Rheinfelden mehr Passagiere als im Deutschen

Der Stadtbusverkehr gilt als Erfolgsgeschichte. Auch auf Schweizer Seite wird die Linie von der Südbadenbus AG betrieben. Das grenzüberschreitende Projekt begleiteten anfangs vielen kritische Stimmen, doch jetzt sind die kleinen Busse akzeptiert.

Von Peter Rombach
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Der Stadtbus rollt auch durch die Altstadt und biegt in die Kupfergasse Richtung Storchennestturm ein. ach

Der Stadtbus rollt auch durch die Altstadt und biegt in die Kupfergasse Richtung Storchennestturm ein. ach

Das zeigen die nun vorliegenden Zahlen für 2011: So nutzten total 125700 Passagiere die Verbindungen zwischen SBB-Bahnhof, Städtli, Dianapark und Regionalspital; ein Plus von rund 1800 Leuten.

122'300 Passagiere

Im badischen Rheinfelden erfreuten sich 122300 Passagiere am Service der Linie, die dort ebenfalls den Bahnhof bedient und dann durchs Stadtzentrum bis hinauf zum Kreiskrankenhaus fährt. «Wir führen regelmässig Fahrgastzählungen durch und haben somit verlässliche Daten», bestätigt Uwe Mühl, Leiter Kundencenter der Südbadenbus AG in Schopfheim der az Aargauer Zeitung. Im Herbst 2007, also in der Startphase, seien es gerade mal 69000 Fahrgäste gewesen. «Mit den total 248000 Nutzerinnen und Nutzern dieser grenzüberschreitenden Buslinie sind wir mittlerweile sehr zufrieden», versichert Mühl. Die Umsetzung eines neuen Konzepts brauche eben seine Zeit, bis es auf breitere Akzeptanz stösst.

53'430 Einstiege

Und die ist auf beiden Seiten des Rheins nun vorhanden. Allein am SBB-Bahnhof registrierte der Linienbetreiber 53'430 Einstiege; am Regionalspital waren es 9375 und im Dianapark 10227. Selbst an der Haltestelle am Albrechtsplatz im Städtli stiegen im vergangenen Jahr 3947 Passagiere zu. «Solche Zahlen bestätigen, dass unser Stadtbus auf Schweizer Seite gut unterwegs ist.»

An eine Abänderung des Konzepts, beziehungsweise der Streckenführung, sei momentan nicht gedacht, bestätigt Uwe Mühl. Er schliesst ferner aus, dass die neuen Quartiere Gerstenpark und Weiherfeld bedient werden. Das sehe er als Sache der Postautobetriebe. «Wir wollen unseren Schweizer Kollegen nicht ins Gehege kommen.» Den Zuschuss aus dem Rathaus der Zähringerstadt bezifferte Mühl für 2010 auf rund 107000 Euro.