Eingeschlagene Fenster, verbogene Türrahmen, verstopfte WCs: Kurz vor Silvester haben Vandalen eine öffentliche Toilette in Möhlin verwüstet.

Es ist bereits das dritte Mal im vergangenen Jahr, dass Unbekannte die stillen Örtchen in Möhlin demolieren. Dabei entstanden Schäden von insgesamt mehreren zehntausend Franken. Auch vor dem Friedhof machen die Vandalen nicht halt. Vor kurzem verstopften sie das Türschloss des Friedhofsgebäudes mit Leim.

Ein Frust für Gemeindammann Fredy Böni: «Im einzelnen sind es keine grossen Vorfälle, aber es ist aufwendig und es sind Steuergelder, die unnötig verprasst werden wegen ein paar Leuten, die das Gefühl haben, alles kaputt machen zu müssen», sagt er gegenüber «Tele M1».

Für Unmut sorgt dies auch unter der Möhliner Bevölkerung. Auf Facebook werden Forderungen nach Überwachungskameras laut. Eine Idee, mit der auch die Gemeinde liebäugelt: «Wir haben bereits Kameras angeschafft, aber in Möhlin gibt es sehr viele solche Hotspots und wir können nicht überall Kameras montieren», sagt Ammann Böni. Die Gemeinde würde nun Chromstahl-Installationen prüfen, damit die Toiletten nicht mehr so einfach beschädigt werden können. 

Ob zwischen den Vandalismus-Vorfällen Zusammenhänge bestehen, ist noch nicht bekannt. Die Gemeinde hat in allen drei Fällen Anzeige gegen Unbekannt erstattet. 

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