Geht alles nach Plan, wird ab kommender Woche am Stieracker in Frick gebaut. Entstehen soll hier ein dreistöckiges Gebäude, das vor allem zu Gewerbezwecken genutzt wird. So sind im Erdgeschoss und in den beiden Obergeschossen diverse Räumlichkeiten vorgesehen, die von jungen KMU oder Start-ups gemietet oder gekauft werden können. Laut Bauherrin Anita Sieber Hagenbach ist das Interesse an den Räumlichkeiten durchaus vorhanden. «Es kommen immer wieder Anfragen rein», sagt sie. Sieber Hagenbach rechnet mit einer Bauzeit von gut sechs Monaten. Sobald die Arbeiten am Gebäude fortgeschritten seien, werde man die Räume ausschreiben, sagt sie.

Weiter auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten ist derweil die Chrischona Frick. Die Freikirche hätte eigentlich in den Neubau am Stieracker ziehen wollen. Im Frühjahr aber zerschlugen sich die Pläne für den Umzug. Seither ist die Chrischona wieder auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten. «Wir halten die Augen und Ohren offen», sagt Pfarrer Heinz Thaler. Dazu habe die Freikirche eigens ein mehrköpfiges Sichtungsteam eingesetzt. Allerdings: Gefunden sind die neuen Räumlichkeiten noch nicht.

Freikirche will in Frick bleiben

«Aktuell ist das Sichtungsteam daran, eine Option zu prüfen», sagt Thaler. Es handelt sich um Räumlichkeiten in Frick. Für weitere Details sei es allerdings noch zu früh. Klar ist, dass die Chrischona ihren Sitz in Frick behalten möchte. «Wir haben uns hier etabliert», sagt Thaler und nennt ausserdem die zentrale Lage Fricks als Vorteil. Die Freikirche hat ihren Sitz derzeit in Pavillons an der Werkstrasse.

Der auslaufende Vertrag mit dem Vermieter konnte verlängert werden, bis geeignete neue Räume gefunden sind. «Das nimmt uns den Zeitdruck», sagt Thaler, betont aber, dass die Pavillons keine langfristige Lösung seien. «Wir merken, dass es eng ist.» Demnächst soll deshalb auch ein «Brainstorming» unter den Mitgliedern durchgeführt werden. «Wir möchten die Mitglieder einbeziehen und Ideen sammeln – vielleicht ergibt sich so eine Lösung», sagt Thaler.