Laufenburg (D)

Grünes Licht für die Obi-Baumarkt – Baustart noch in diesem Jahr

7500  Quadratmeter gross soll der Baustoff- und Heimwerkermarkt mit Gartencenter werden. (Archivbild)

7500  Quadratmeter gross soll der Baustoff- und Heimwerkermarkt mit Gartencenter werden. (Archivbild)

Der Bauantrag für den Obi-Baumarkt ist genehmigt. Damit kann der Startschuss für die Bauarbeiten noch in diesem Jahr fallen.

Der in Laufenburg (D) geplante Obi-Baumarkt hat die entscheidende Hürde genommen. Das Landratsamt Waldshut als verantwortliche Baurechtsbehörde genehmigte vor kurzem den Bauantrag. Er sieht die Errichtung eines Baumarkts mit knapp 5000 Quadratmetern Verkaufsfläche, eines Gartencenters mit knapp 2400 Quadratmetern Verkaufsfläche, eines Parkhauses mit 176 Stellplätzen sowie 168 weiterer Stellplätze vor. Mit den Bauarbeiten solle möglichst noch dieses Jahr begonnen werden, erklärte der Investor. Die Bauzeit betrage rund ein Jahr. Mit einer Inbetriebnahme des Marktes könnte dann im Lauf des Jahres 2020 gerechnet werden.

Michael Schelle von der Projektentwicklungsgesellschaft Jelau zeigte sich erfreut über die Genehmigung. Der Bauantrag war Anfang Dezember eingereicht worden. «Man kann das Landratsamt und die anderen beteiligten Behörden richtig loben, dass ein Projekt dieser Grössenordnung so schnell bearbeitet wird», erklärte Schelle. Mehr als ein Dutzend Behörden waren an dem Verfahren beteiligt. Angaben zum Investitionsvolumen wollte Schelle nicht machen.

Auch der Laufenburger Bürgermeister Ulrich Krieger freute sich über das nun abgeschlossene Verfahren: «Die Erteilung der Baugenehmigung für den Baumarkt ist ein wichtiger Schritt für die Stadt zur Stärkung und Absicherung des Einzelhandelsstandorts. Die jahrelangen Bemühungen der Stadt tragen damit Früchte.» Die Zusammenarbeit zwischen Bauherrschaft, Behörden und Stadt habe gut funktioniert. Dies zeige der zügige Genehmigungsprozess. «Der Baumarkt trägt dazu bei, das Sortiment im Laufenpark abzurunden und zu vervollständigen», so Krieger. Im Bauantrag ist von 82 Arbeitsplätzen die Rede.

Tauziehen ist zu Ende

Der Baumarkt soll südlich der L154 auf dem ehemaligen Dampfsäge-Areal östlich des Laufenparks und des Grenzübergangs errichtet werden. Es sind zwei Zufahrten geplant: über den Stadtweg am Zollkreisel und über die Heinrich-Brockmann-Strasse im Gewerbegebiet Haseläcker.

Das grösstenteils eingeschossige Hauptgebäude in Stahlbeton- und Stahlbauweise besteht aus dem Baumarkt mit angebautem Gartencenter. Das 10'000 Quadratmeter grosse Flachdach ist teilweise extensiv begrünt. Das Parkhaus westlich des Hauptgebäudes gliedert sich in acht halbgeschossig versetzte Parkebenen.

Mit der Genehmigung des Bauantrags geht ein jahrzehntelanges Tauziehen um den Obi-Baumarkt zu Ende. Die Dampfsäge hatte ihren Betrieb 1997 eingestellt. Das 20'000 Quadratmeter grosse Werksareal galt als Filetstück für Investoren. Ein Hin und Her um den Bebauungsplan und die Grösse der Verkaufsfläche verzögerten eine Bebauung allerdings um Jahre. 2015 legte schliesslich die Projektentwicklungsgesellschaft Jelau ein Nutzungskonzept vor, das genehmigt wurde. (VON)

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