Einen Tag nach dem schrecklichen Ereignis ist klar, wie es zum folgenschweren Unfall kam. Der 51-jährige Fahrer des Pickup-Trucks wollte eine Fuhre Holz ausliefern. Als er den verschneiten Waldweg in Zeiningen hinauffuhr, schossen seitlich des Wegs plötzlich die drei schlittelnden Kinder hervor und prallten in das schwere Fahrzeug. Dies berichtete Kapo-Mediensprecher Roland Pfister gegenüber dem Regionalsender Tele M1.

Ebenfalls klar ist, dass der 51-jährige Fahrzeuglenker keine Chance hatte, die schlittelnde Kinder zu bemerken und ihnen allenfalls auszuweichen. Dass trotz Autoverkehr beim Waldweg geschlittelt wird, sei den Anwohnern bekannt. Gegenüber Tele M1 wollte allerdings niemand Auskunft geben. 

Kinder erst bemerkt, als es schon zu spät war

Hingegen konnte der Regionalsender mit dem Fahrer des Pickup-Trucks sprechen. Er beteuert, dass er die schlittelnden Kinder nicht gesehen und diese auch erst bemerkt hatte, als es bereits zu spät war. Der 51-Jährige sei froh, dass zwei der Kinder das Spital bereits wieder verlassen konnten. Auch wolle er der Familie der verletzten Kinder einen Besuch abstatten.

Gemäss Recherchen von Tele M1 befindet sich der 14-jährige Knabe, der mit dem Rettungshelikopter schwerverletzt ins Spital geflogen wurde, noch immer in Behandlung. Er befinde sich nicht in Lebensgefahr. (luk)