Justiz
29 Monate Freiheitsstrafe für 59-jährigen Deutschen wegen mehrerer Sexualdelikte

Das Bezirksgericht Rheinfelden spricht in einem Strafverfahren den Beschuldigten nur in einem von sieben Anklagepunkten frei. Doch beim Strafmass weicht es vom Antrag der Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg ab. Auch die zehn Jahre Landesverweisung spricht es nicht aus. Doch das letzte Wort hat jetzt das Obergericht.

Hans Christof Wagner
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Das Bezirksgericht Rheinfelden fällte jetzt ein Urteil.

Das Bezirksgericht Rheinfelden fällte jetzt ein Urteil.

Hans Christof Wagner

Ende Februar musste sich ein 59-Jähriger wegen mehrfacher Sexualdelikte vor dem Bezirksgericht Rheinfelden verantworten. Das sprach ihn jetzt in fast allen Punkten schuldig, nur beim Tatvorwurf der mehrfachen Schändung erfolgte ein Freispruch. Der Beschuldigte kassiert 29 Monate Freiheitsstrafe -davon 23 Monate bedingt und sechs unbedingt. Zudem muss er 7800 Franken Geldstrafe zahlen und eine Geldbusse über 400 Franken.

Keine Landesverweisung für den deutschen Beschuldigten

Das Gericht blieb beim Strafmass unter den vier Jahren unbedingt, welche die Staatsanwaltschaft gefordert hatte. Auch die zehn Jahre Landesverweisung sprach es nicht aus.

Die Verteidigung hat Berufung angemeldet, wie sie auf Nachfrage der AZ berichtet. Sie will das Verfahren vors Obergericht weiterziehen.