Laufenburg

Kapazitätsengpässe und Stau: Bringt ein Ausbau des Zoll-Kreisels Verbesserung?

Zu den Hauptverkehrszeiten kommt es beim Kreisel beim Laufenburger Grenzübergang zu Kapazitätsengpässen.

Zu den Hauptverkehrszeiten kommt es beim Kreisel beim Laufenburger Grenzübergang zu Kapazitätsengpässen.

Die Sanierung der Kantonsstrasse 130 beginnt im August 2018 – auch beim Zoll-Kreisel wird eine Verbesserung geprüft.

Morgens und abends im Arbeitsverkehr kommt die K 130 in Laufenburg an ihre Grenze, nur langsam bewegt sich die Autoschlange jeweils durch den Bezirkshauptort. Ab kommendem August wird die Situation wohl noch verschärft: Die bereits seit langem geplante, gut fünf Millionen teure Innerortssanierung beginnt. Derzeit ist der Kanton laut Andreas Drohomirecki, Projektleiter bei der Abteilung Tiefbau, daran, das Ausführungsprojekt fertigzustellen und die Etappierung zu planen.

«Wir nehmen dabei Rücksicht auf andere Projekte und Grossveranstaltungen», so Drohomirecki. So sind etwa für das kommende Jahr noch weitere Baustellen auf Kantonsstrassen in der Region geplant: Zwischen Laufenburg und dem Kreisel im Hardwald wird die Strasse saniert und mit einem Radstreifen ausgestattet. Und auch die Unterdorfstrasse in Kaisten wird saniert. Klar ist deshalb bereits jetzt, dass die Sanierungsarbeiten bei der Einmündung zur Stadthalle beginnen. Danach soll auch die Errichtung der neuen Passerelle zeitlich mit der Sanierung koordiniert werden. «Die Stadt Laufenburg muss dazu dem Kanton ein Ausführungsprojekt vorlegen», so Drohomirecki. Der Kanton werde sich dann «mit einem einmaligen Beitrag» an den Kosten beteiligen.

Stets eine Spur offen

Es ist geplant, dass in der rund 18-monatigen Bauzeit stets eine Spur der Kantonsstrasse offenbleibt. «Wir werden die Baustelle frühzeitig signalisieren», so der Projektleiter. «Ich erwarte, dass sich die Situation einpendelt.» Es gebe auch Überlegungen, einen Verkehrsdienst einzurichten, um zu lange Wartezeiten zu verhindern. Kein Thema ist dagegen die temporäre Öffnung der alten Rheintalstrasse, die heute als Veloroute genutzt wird. «Es ist unser Bestreben, bei einer Kantonsstrassen-Sanierung den Verkehr auch über Kantonsstrassen umzuleiten und nicht Gemeindestrassen zu belasten», so Drohomirecki.

Neue Lösung beim Zoll-Kreisel?

Nach der Innerortssanierung könnte dann der Kreisel beim Grenzübergang ausgebaut werden. «Uns ist bekannt, dass es dort zu Kapazitätsengpässen und Stau kommt», sagt Drohomirecki. «Es wird wohl etwas gemacht werden müssen.» Derzeit sei man daran, mit einer Studie Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Ziel der Studie sei nicht eine temporäre Lösung, sondern eine «mit der wir für viele Jahre Ruhe haben». Dass es sich dabei um einen Kreisel-Bypass handelt, wie aus dem Stadtrat an einer Veranstaltung für Vereine verlautet war, wollte Drohomirecki nicht bestätigen. «Es gibt verschiedene Varianten.»

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