Diebesgut im Auto

Fahnder der Kantonspolizei Aargau fassten am Donnerstagmittag im A3-Center in Frick
auf frischer Tat einen Ladendieb. In der Folge zeigte sich, dass der Mann nicht nur Kaugummi und Shampoo gestohlen hatte.

So stiessen die Polizisten in seinem Auto auf mutmassliches Diebesgut im Wert von mehreren hundert Franken. Dessen Herkunft muss noch geklärt werden.

Zudem kam auch noch eine Tasche zum Vorschein, die speziell präpariert war, um die Warensicherung zu überlisten.

Die Kantonspolizei nahm den 41-jährigen Rumänen ohne Wohnsitz in der Schweiz fest. Sie verdächtigt ihn, als Kriminaltourist in der Schweiz auf Diebestour gewesen zu sein.

Benzinpanne vorgetäuscht

Ebenfalls im Fricktal versuchte ein Pärchen gestern Nachmittag mit einem bekannten Trick die Hilfsbereitschaft anderer Automobilisten auszunützen.

So gingen bei der Kantonspolizei mehrere Meldungen ein, wonach die beiden an verschiedenen Orten versuchten, Autos anzuhalten.

Jenen Automobilisten, die hielten, erzählten sie, dass ihnen das Benzin ausgegangen sei und sie daher Geld benötigten.

Eine Patrouille der Regionalpolizei Unteres Fricktal konnte den Audi mit deutschen Kontrollschildern später in Zeiningen anhalten. Darin sassen drei Rumänen im Alter zwischen 19 und 29 Jahren, alle ohne Wohnsitz in der Schweiz.

Die Polizei stellte fest, dass sie sowohl genügend Bargeld als auch ausreichend Benzin dabei hatten. Da sie dem Trio keine Straftaten nachweisen konnte, verfügte die Kantonspolizei eine formelle Wegweisung aus dem Aargau.

Die Kantonspolizei warnt vor solchen Bettlern und bittet darum, solche sofort zu melden (Notruf 117). Keinesfalls sollte ihnen Geld gegeben werden. Wiederholt wurden hilfsbereite Personen nach ihrer Spende noch bestohlen.