Etzgen

Lobeshymnen auf Wirtschaftskraft und Wohnqualität im Fricktal

Die Sektion Fricktal der Aargauer Industrie- und Handelskammer mit Präsident Martin Steiger (links) zu Gast bei der Jehe AG in Etzgen; rechts CEO Ulrich Jehle

Die Sektion Fricktal der Aargauer Industrie- und Handelskammer mit Präsident Martin Steiger (links) zu Gast bei der Jehe AG in Etzgen; rechts CEO Ulrich Jehle

Die Regionalgruppe Fricktal der Aargauischen Industrie- und Handelskammer (AIHK) hielt am Mittwochabend ihre Mitgliederversammlung in Etzgen ab. Präsident Martin Steiger deutete in seinem Jahresbericht auf die Standortqualitäten des Fricktals.

«Grosses Potenzial» für die Fortentwicklung dieses Wirtschaftsstandortes, der «sehr gut positioniert» sei, erkannte Steiger. Diesmal war die Gruppe zu Besuch bei der international operierenden Firma Jehle AG in Etzgen, die rund 170 hochqualifizierte Arbeitsplätze in einer ländlich strukturierten Region bietet. Bei einem Rundgang durch Produktionsbereiche erfuhren die Gäste viel über Stanz- und Umformtechnik, Werkzeug- und Formenbau. «Sehr beeindruckend», kommentierte Steiger.

Georg B. Weibel, Präsident der Basler Bildungsgruppe, plädierte in seinem Referat für die Gründung einer internationalen Schule in Rheinfelden. Neu zuziehenden Kadermitgliedern von Unternehmen in der Region bräuchten die Chance, ihren Kindern eine qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen.

Die Standortfrage für die Schule ist noch ungeklärt. Weibel rechnete eine «Anschubfinanzierung» durch Firmen, Kommunen und Privatpersonen von 3,5 Millionen Franken vor. Kritik übte er am Kanton Aargau wegen einer "zögerlichen Genehmigungspraxis" für einen privaten Schulbetrieb. (ach)

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