«Grosses Potenzial» für die Fortentwicklung dieses Wirtschaftsstandortes, der «sehr gut positioniert» sei, erkannte Steiger. Diesmal war die Gruppe zu Besuch bei der international operierenden Firma Jehle AG in Etzgen, die rund 170 hochqualifizierte Arbeitsplätze in einer ländlich strukturierten Region bietet. Bei einem Rundgang durch Produktionsbereiche erfuhren die Gäste viel über Stanz- und Umformtechnik, Werkzeug- und Formenbau. «Sehr beeindruckend», kommentierte Steiger.

Georg B. Weibel, Präsident der Basler Bildungsgruppe, plädierte in seinem Referat für die Gründung einer internationalen Schule in Rheinfelden. Neu zuziehenden Kadermitgliedern von Unternehmen in der Region bräuchten die Chance, ihren Kindern eine qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen.

Die Standortfrage für die Schule ist noch ungeklärt. Weibel rechnete eine «Anschubfinanzierung» durch Firmen, Kommunen und Privatpersonen von 3,5 Millionen Franken vor. Kritik übte er am Kanton Aargau wegen einer "zögerlichen Genehmigungspraxis" für einen privaten Schulbetrieb. (ach)